Jan
28
2011
3

GPS-Festival 2011 in Hamburg Deichtorhallen fällt aus

Heute früh meldete Christian Gallus vom Geocaching-Magazin, dass das GPS-Festival in Hamburg, das für den Juni die Deichtorhallen füllen sollte, ausfallen werde.

Durch die Meldung aufgeschreckt, habe ich heute mal ein wenig telefoniert – mit Christian Keller von der Agentur Sportfaktor. Also:

Das GPS-Festival 2011 in den Hamburger Deichtorhallen fällt aus, da es nicht gelungen ist, bis zum Stichtag eine Finanzierung dafür zu sichern.

Stattdessen soll es künftig eine „Festival-on-Tour“-Veranstaltung geben. Das bedeutet: Angelehnt an eine Großveranstaltung wie etwa das Radrennen Cyclassics soll es eine größere Präsentation rund um Garmin geben. Nicht ganz klar ist, wo diese Veranstaltungen stattfinden sollen. Im Gespräch sind die Städte Hamburg und München sowie Köln, Berlin oder Frankfurt/Main. Klar ist bereits, dass der Fokus des Festival-on-Tour-Konzeptes recht breit angelegt sein soll und dass Geocaching keine herausgehobene Stellung dabei spielen soll. Weiter Infos dazu sollen noch heute auf der GPS-Festival-Seite veröffentlicht werden.

Meine Meinung: Sicherlich gab es nicht viel Gegenliebe unter der Geocachern für das GPS-Festival in seiner ursprünglichen Ausprägung – auch nicht bei mir. Mit der  GPS-Tour dahin zu gehen, wo sowieso viele Leute eine Veranstaltung besuchen, die mindestens im Training stark GPS-lastig sein kann, erscheint mir vernünftiger. So ganz nach dem Motto: „Wenn der Prophet nicht zum Berg geht, dann muss der Berg eben zum Propheten gehen.“

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Okt
15
2010
5

Garmin Chirp: Gute Idee, aber …

image Garmin hat ein neues kleines Senderchen namens Chirp vorgestellt. Das kleine Gerätchen kostet 25 Euro und ist im Prinzip ein kleiner Sensor, der bei Annäherung eines passenden Empfängers reagiert. Das kleine Gerätchen kann zum Beispiel in eine Cache-Box gelegt werden und meldet dem Cacher, dass er auf der Dose steht, mindestens aber in Wurfentfernung ist. Andere Anwendung: Es funkt die Koordinaten für die nächste Station für einen Multi an die Cacher in der Nähe.

Die im Chirp eingebauten Batterien sollen bis zu einem Jahr lang halten, das Gerätchen soll IPX-7-wasserdicht sein. Der Haken an der Sache: Die wasserdichten Zwitscherer funken nur mit kompatiblen Geräten. Das sind aber nur die etwas neueren Garmin-Geräte mit ANT+-Technik.

Grundsätzlich finde ich den Piepmatz gut. Ehrlich. Nein, kein Scherz. Gerade, dass Garmin sogar zusammen mit Geocachern entwickelt haben soll (Pressetext), macht die aufmerksame Zugewandtheit des Konzerns deutlich – und das nützt uns ja, auch wenn manch einem der Garmin-Zug vielleicht nicht schnell genug fährt (etwa in Sachen Display-Qualität bei Colorado und Dakota).

Nun meine gewohnten "Aber" – sie tun aber nicht weh:

Ein Cache, bei dem man grundsätzlich ein GPS-Gerät einer bestimmten Firma verwenden muss, um ihn lösen zu können, gefällt mir nicht. Ich hoffe daher sehr, dass Cache-Leger die Chirps allenfalls zusätzlich zu herkömmlich findbaren Hinweisen einsetzen, so dass auch Magellan-, Lowrance- und nicht zuletzt die immer mehr vertretenen Handy-Cacher den Cache suchen können.

Klein – fein – weg? Ein bisschen zweifle ich daran, dass die kleinen Piepser lange in den Caches verbleiben. Wenn schon normale Cacheboxen mit 1-Euro-Ware schneller geplündert werden als ein frisch entdecktes Wrack in der Ostsee, dann hält sicherlich auch der laut Garmin passwort-gesicherte Zugriff auf das Gerätchen Diebe nicht davon ab, das kleine Gadget einzustecken.

Naturverträgliches Geocaching: Bleibt da noch eine kleine Anmerkung zum Pressetext: Etwas unglücklich wirbt Garmin damit, dass der Chirp ein Hilfsmittel fürs naturverträgliche Geocaching sei, weil der Suchende durch den Empfang der Signale sicher wisse, dass der Cache noch an Ort und Stelle sei und man so nicht den halben Wald umgraben müsse. Meiner Meinung nach sollte ein Cacher wissen, dass er überhaupt niemals einen Wald umgraben muss, auch nicht zur Hälfte oder noch geringeren, weniger mühsamen Teilen, denn Caches, bei denen man das tun müsste, sind nach den Guidelines nicht erlaubt – was ja auch ein Beitrag zum naturverträglichen Geocaching ist. Ökologische Hardliner mögen sich zudem daran stören, dass es sich bei dem Chirp natürlich um ein elektronisches Gerät handelt, das sicherlich nicht zu 100 Prozent umweltverträglich sein kann, weil die Herstellung nicht CO2-neutral ist und die spätere Kompostierung von Batterie und Elektronik sicherlich nicht nur unbedenkliches Bioware produziert.

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Jul
30
2010
23

Garmin GPSMAP 62s: Erste Gehversuche

GPSmap62s Was taugt das Garmin GPSMAP 62? In diesem kleinen Erfahrungsbericht zum neuen Garmin-Wander-GPS gehe ich, alligateuse, nicht auf technische Daten oder die Technik ein. Hierzu gibt’s schon an anderer Stelle viel zu lesen. Mir ist es wichtig zu vermitteln, wie mein erster Eindruck vom Gerät ist und wie man damit ohne große Umwege auf Dosensuche gehen kann. Logisch, das ist ja auch der Hauptzweck für Geocacher. Erst dann kommen bei mir die Feinheiten dran und weiteren Funktionen, die ich nicht sofort brauche. Idealerweise sollte das neue GPS sowas besser können als ein älteres. Und da ich in meinem Cacherleben schon ein Magellan Sporttrak, ein GPSMAP 60, ein GPSMAP 60Cx sowie ein Dakota 20 reichlich bespielt hatte, habe ich auch Vergleichsmöglichkeiten. Daher lasse ich in der folgenden Beschreibung das, was mir negativ auffällt, auch nicht unter den Tisch fallen.

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Mai
03
2010
1

TomTom wettet gleich zehnmal gegen Fußball-WM-Teams

Bald ist wieder Fußball-WM. Und daher gibt es Aktionen von vielen Firmen, die damit Sympathiepunkte sammeln und womöglich sogar Käufe stimulieren wollen. Zum Beispiel die Bahn, die eine Schnupper-Fan-Bahncard feilbietet, die bis Ende Juli gilt und die sich pro Sieg um jeweils einen Monat verlängert, nachdem die deutsche Mannschaft die Vorrunde überstanden hat (was – wie immer – als umstritten gelten mag).

Lustig ist’s bei TomTom: TomTom verspricht, den Kaufpreis für die Hochpreis-Klasse der Go-Serie zurückzuzahlen, wenn Deutschland Weltmeister wird. Nanu, hofft TomTom als niederländische Firma das etwa? Will die Firma auf diese subtile Weise signalisierenl, wie wenig sie an den Erfolg der deutschen bezahlten Rasentreter glaubt? Aber nein, so böse ist TomTom nicht. Denn das gleiche Angebot (oder ein ähnliches) gibt es nämlich auch für zehn andere Mannschaften, sogar für die niederländischen Fußballer:

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Deutschland
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Portugal
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Spanien
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Frankreich
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England
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Italien: Kein Geld, aber Benzingutscheine
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Brasilien
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Mexiko
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Niederlande
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Verscherzt hat es sich Tomtom wohl mit den argentinischen Fans. Da gibt es nur Geld zurück, wenn die Mexikaner siegreich sind.
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Mrz
31
2010
13

Garmin GPS-Festival 2010 im Viertelmix

Am 12. und 13. Juni ist das zweite GPS Event von Garmin auf dem Gelände de ehemaligen Zeche Zollverein. Für mich die augenfälligste Änderung: Der Schwerpunkt liegt nicht mehr beim Thema Geocaching, sondern laut Pressemitteilung des Veranstalters auf nunmehr gleich vier Bereichen, die recht breit angelegt sind:

  • Auto und Motorrad
  • Outdoor und Sports
  • Reise und Tourismus
  • Apps, Games und Geocaching

Letzlich bestätigt diese Konzeptumstellung, dass der herbei geschriebene Erfolg der letztjährigen Veranstaltung wohl doch nicht so groß war. Zumindest die Besucherzahl war dem Vernehmen nach doch deutlich niedriger als die vermeldeten 15.000 Teilnehmer oder sollten etwa 14209 Teilnehmer das Loggen vergessen haben? Denn im Event-Listing finden sich gerade mal 791 Attended-Logs, Hier liegt also die Vermutung nahe, dass an den Teilnehmerzahlen nicht viel Wahres dran ist.

Sei’s drum, mit der Aufweitung des Spektrums kann sich das ändern. Klar, so ein GPS ist für viele Nutzer interessant: Für Autofahrer ebenso wie für Sportler und eben auch Geocacher. Dass letztere wiederum auch touristische Aktivität entfalten, hat sich mittlerweile auch ins letzte Bergdorf herumgesprochen, und Geocaching-Parcours schießen schneller als Pilze aus dem Boden. Mit einem GPS herumzulaufen, ist nun wirklich gar nichts Besonderes mehr. Die Themenmischung ist daher richtig und gut, und bietet sicher jedem Besucher die Möglichkeit, sich Spezial-Tricks der jeweils anderen GPS-Nutzer abzugucken. Gut ist, dass die Mondpreise des vorigen GPS-Festivals für den Besuch von Workshops abgeschafft wurden. Zwar frage ich mich noch, wer vor einen 90minütigen Vortrag zum Thema Abseiltechnik 15 Euro zahlt, für einen einstündigen Einsteigervortrag zum Geocachen 10 Euro oder für eine Veranstaltung zum Thema 60er/Etrex 5 Euro. Ich bin mal gespannt, wie das die Besucher aufnehmen und wünsche keinem Referenten, vor leeren Stühlen seinen Vortrag zu halten.

Da das offizielle Geocaching-Eventlisting noch nicht online ist, empfiehlt sich momentan eher, der Facebook-Seite ab und zu einen Besuch abzustatten, auf der recht zeitnah und wenig offiziös kommuniziert wird.

Insgesamt gefällt mir, Geocaching als nicht so hochgekochten Bestandteil der so genannten "GPS Games" einzusortieren. Das nimmt doch ein wenig vom Hype, der vielen Geocachern sowieso nicht ganz geheuer ist und für all jene, die sich sowieso eine etwas reduziertere Öffentlichkeitswahrnehmung wünschen.

Ein Haar in der Suppe habe ich aber noch: Wer sich für die Satellite Challenge, eine Art GPS-Schnitzeljagd deluxe anmeldet, der sollte sich vor Überweisung der Startgebühr (39,50 Euro bis 69,50 Euro) zumindest noch mal den Passus der Nutzungsrechte durch den Kopf gehen lassen. Den letzten Satz finde ich unakzeptabel:

image 

Er erweckt nämlich den sicherlich nicht beabsichtigten Eindruck, dass die Teilnehmer sich damit einverstanden erklären sollen, mit Werbung aller Art beglückt zu werden. Wie es denn gemeint wirklich ist, habe ich die PR-Agentur gefragt. Und sobald ich es weiß, erscheint hier auch eine Antwort dazu.

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Mrz
08
2010
18

Cache-Kontor: Ladengeschäft für Geocacher eröffnet

Bitte zwei große und fünf kleine PETlinge und 100 Gramm Schraubverschlüsse!“

„Welche Farbe für die Verschlüsse? Gelb, rot oder goldfarben?“

„Äh, gelb ist gut. Oder lieber golden, das ist unauffälliger.“

„OK. Kommt noch was dazu?“

Oh, diese Coins sehen auch schön aus, kann ich diese hier mal sehen? Ich meine auch anfassen?“

„Na klar.“ Öffnet den gläsernen Schaukasten mit einem Schüssel und holt eine sehr aufwändig gemachte Coin heraus.

Wow, die sieht ja echt klasse aus! Ist die trackable auf GC.com?“

„Ja, sie ist auch trackable. Hier steht die Tracknummer und da muss sie aktiviert werden.“

OK. Die nehme ich noch dazu“.

OK. Vielleicht noch einen Kaffee oder eine Bionade?“

„Oh ja, gerne. Die trinke ich gleich hier. Ach, und da ist ja noch ein Cacher, den ich kenne.“

So ähnlich könnte es zukünftig ablaufen beim Cache-Kontor, dem neuen Mieter im Kampany-Ladengeschäft – mitten im zentral gelegenen Szeneviertel Schanze unweit des S-Bahnhofs Sternschanze und der Hamburger Messehallen. Am 6. März 2010 lud Schamanu, im richtigen Leben heißt er Manuel, zur Eröffnung ein. Etliche Geocacher und Freunde – manche sogar beides – waren gekommen, um das zu feiern. Es gab Sekt, Kaffee und Knabberzeugs, der Laden war dekoriert mit bunten Luftballons.

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Schamanu (braune Jacke) mittenmang Kreative Büroklammern

Schamanu, diesen Cacher-Namen hatte ich vorher noch nicht oft gehört. Aber er liebt das Cachen, das ist deutlich, wenn er davon erzählt: Bislang hat er 309 Caches gefunden. Er hat keine regelrechten Favoriten beim Cachen. Alles ist von der Tagesform und Laune abhängig. Mal macht ihm ein ruhiger Sonntags-Waldmulti Spaß, mal eine Jagd nach Mikrodosen in urbanem Umfeld, mal schlägt sich Manuel eine Nacht mit Tante Google um die Ohren, wenn er sich in einen Mystery verbissen hat. Sein letztes Cache-Highlight war der LPC TRO HA (GC20FCY), ein urbaner Lost Place.

Weil der seit einigen Jahren in Hamburg lebende Norddeutsche so gerne cacht, war das für ihn Grund genug, Geocaching in ein Ladenkonzept zu integrieren. Sein Arbeitgeber hat ihm und anderen einen ungenutzten Raum der Firma überlassen und dort hat die Geschäfts-WG nun ein Ladengeschäft namens „Kampany“ eröffnet. Der Name passt, denn der Laden befindet sich in der Kampstraße 😉

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Blick in den vorderen Teil des Raums Muni-Kiste mit Schraubverschlüssen

Wie muss man sich das nun vorstellen? Der Laden insgesamt ist als „Raum für gute Ideen“ gedacht. Zu sehen gibt’s viel Ungewöhnliches von verschiedenen Firmen, die alle jeweils einen kleinen Fleck innerhalb des großen Raums nutzen, um ihre Produkte zu zeigen. Wirkt manchmal wie eine Kunstausstellung, aber: Alles kann man kaufen. Klar, auf den ersten Blick wirkt es natürlich seltsam, und vielleicht passt die Seife nicht zur Munikiste, die Munikiste nicht zum Teddybär, der Teddybär nicht zur Espressomaschine, aber gerade diese Kombination an Angeboten wirkt spannend, bunt und kreativ. Als Momentaufnahme bei der Eröffnung gab es zum Beispiel diesen Waren-Cocktail: Designer-Möbel, Kerzen, Kinderlöffel, Mini-Locher, Espressomaschinen, Seifen, exotische Kaffeesorten, Teddybären, Schmuck und: das Cache-Kontor.

Und was kann der geneigte Geocacher im Cache-Kontor kaufen? Sooo viel ist es noch nicht, aber das Angebot wird Schritt für Schritt nach Cacher-Bedarf und -wünschen erweitert werden, sagt Manuel. Ich sah zumindest schon mal ein Sortiment an Lock&Lock-Dosen, Munitionskisten, PETlingen und Mageneten unterschiedlicher Größe, Schraubdeckel, Aufkleber und Coins. Auch GPS-Geräte oder Karten sind denkbar, wobei hier die Preise stark schwanken, der Preisverfall bei elektronischen Geräten ist rapide. Auch ein Cache-Flohmarkt für gebrauchte Geräte ist angedacht.

Die Coins werden in zwei Glasschaukästen präsentiert. Bei der Eröffnung waren schon einige besondere Coins dabei. Schamanu hat Coins von Ernie’S (Schweiz), Sepp&Berta (Deutschland), Landscharkz (Kanada) und Groundspeak (USA) im Angebot.

Da ich mich fragte, ob es denn nicht schon genug Cache-Läden oder Geocaching-Shops gibt, wollte ich wissen, was Manuel dazu sagt. Denn mal ehrlich: Man kann die meisten Dinge auch online bestellen oder in gut sortierten Baumärkten bekommen. Das weiß Manuel auch. Sein Argument: „Mal eben 2 PETlinge oder eine Coin bestellen, dafür sind die Versandkosten doch ziemlich hoch. Diese Dinge kann man – ohne Versandkosten –  im Cache-Kontor kaufen.“ Und weiter: „Es ist wichtig, dass man Sachen begreifen, anfassen, kombinieren und ausprobieren kann, zum Beispiel den PETling mit passendem Magneten im Deckel.“ Das Cache-Kontor ist ein realer Laden und keine virtuelle Einkaufswelt. Dennoch: Für Ladenmuffel baut das Cache-Kontor gerade einen Online-Shop (www.cache-kontor.de).

Nur die Ersparnis von Versandkosten ist allein natürlich kein Grund, einen Laden öfters zu besuchen. Was die Sache für Geocacher interessanter macht: Hier gibt es auch die Gelegenheit für ein Dauer-Event unter Gleichgesinnten. Denn man kann sich hier auch für einen gemütlichen Plausch hinsetzen, Alkoholfreies trinken oder einen Kaffee schlürfen. Manuel: „So kann sich das Cache-Kontor zu einem Treffpunkt für Cacher entwickeln, man kauft kurz was ein, trifft sich für eine Cache-Tour oder stöbert auch mal im anderen Angebot der WG-Bewohner. Ich muss ja nicht von dem Cache-Utensilien-Verkauf leben. Für mich ist es ein schöner Nebenjob, mit dem ich Hobby und Beruf optimal verbinden kann.“ Indes: Die Cacher müssten dann schon Rentner oder Studenten sein: Denn die Öffnungszeiten (Mo-Mi 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr, Fr 9-15 Uhr) sind für die werktätige Bevölkerung dann doch eher so gestaltet, dass man die Ladenfenster nur von außen betrachten kann. Immerhin: Es gibt einen „langen“ Tag, den Donnerstag, an dem man bis 19 Uhr kommen kann. Und: Die zentrale Lage dürfte von Vorteil sein – und sicher auch die Bekanntheit des Szeneviertels an sich. Wer gerade hier dosensuchend unterwegs ist, kann man übrigens auch sehen: Auf dem überdimensionalen Logbuchstreifen im Laden stehen schon ein paar bekannte Namen. Die Kords sind: N53° 33.668 E009° 58.011 oder Kampstraße 15 in HH-Sankt Pauli.

Written by in: Events |
Feb
22
2010
12

Garmin: Mit teuren Bundles auf Deppenfang

Garmin hat soeben eine tolle Aktion angekündigt: Ab März soll es Bündel aus Garmin-Outdoor-Navi und Karte geben. Mit angeblich tollem Sparpotential: Danach sollen sich bis zu 99 Euro gegenüber dem Einzelkauf sparen lassen. Die Rechnung geht so:

garminbundles

Nur: Das sind Rabatte für Leute, die – vorsichtig gesagt – nicht wissen, dass es auch noch etwas anderes als Listenpreise gibt. Wer aber ein wenig recherchiert, wird flugs über Preisvergleicher und vertrauenswürdige Läden fündig:

Dakota 20 = 239 Euro

Edge 705 = 307 Euro

Oregon 450 = 339 Euro

Wer dann noch die Kartenpreise hinzu addiert, kommt schließlich auf diese Werte:

Bundle Gerät Karte Gesamt lohnt das Bundle?
Dakota 20 + Garmin Transalpin 239,- 169,-* 408,- nein
Dakota 20 + Topo Deutschland V3 Nord oder Süd 239,- 116,-* 355,- nein
Oregon 450 + Transalpin 339,-* 169,-* 508,- ja
Oregon 450 + Topo D Nord oder Süd 339,-* 116,-* 455,- nein
Edge 705 + City Navigator Europa 307,- 89,-* 396,- nein
Edge 705 + Transalpin 307,- 169,-* 476,- nein
Edge 705 +
Topo D Nord oder Süd
307,- 116,-* 423,- nein
* = z. B. bei navifuture.de

Fazit: Es ist genau andersrum: Wer die Garmin-Bundles nicht als Bundles kauft, spart richtig. Aber vielleicht fallen ja auch bald die Listenpreise für die Bundles 😉

Written by in: Garmin |
Feb
08
2010
6

Otterbox fürs iPhone 3Gs

Am Wochenende beim Bossel-Event habe ich mein iPhone-Gehäuse gefühlt ein Dutzend Mal gezeigt und erklärt. Unter Geocachern scheint es – wen wundert’s – einen Bedarf für Robust-Gehäuse für das Spieltelefon zu geben. Daher mal einige Infos und Fotos dazu.

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Written by in: Cacher-Spielzeug |
Feb
03
2010
11

Wohlmeinende Tipps von Garmin und Wandersmännern

p1000598 … sollen marodierenden Geocachern im Wald Benehmen beibringen. Ich stehe achselzuckend vor der rührenden Banalität der "Tipps". Die vom Deutschen Wanderverband und Garmin gemeinsam vertretenen "Hinweise" sind indes keine wirklich neuen Maßregeln und bergen auch keine Folterinstrumente zu deren Durchsetzung: Dass man abseits der Wege in Naturschutzgebieten nichts versteckt versteht sich ebenso von selbst wie das Beachten von Brutzeiten. Jeder, der im Wald unterwegs ist, kennt das und beachtet das.

Mich stört, dass die Hinweise implizieren, dass sich Geocacher im Wald im allgemeinen benehmen wie die Axt im selbigen. Und ganz tief in mich hinein horchend, frage ich mich: Stimmt das vielleicht? Sicher nicht, so lange ich mich in der Natur so bewege, dass ich meinen "Fußabdruck" möglichst klein halte. Alle, die schon länger cachen, haben in diesen Dingen eine Lernkurve durchgemacht, die sie letztlich wieder zum Kiss-Prinzip bringt: "Keep it simple, stupid!" Statt Masse und High-Tech lieber einen schönen Wandermulti, bei dem es letztlich egal ist, ob man den Cache überhaupt findet oder ob man ihn gar im Internet loggt. Also das alte Prinzip "der Weg ist das Ziel". Nicht der Statistikpunkt. Punkt.

Dass derartige "Verhaltenshinweise" aber von außen kommen, wurmt mich. Denn sie kommen von den falschen Leuten: Garmin selbst etwa musste noch vor kurzem in die Grundzüge unserer Freizeitbeschäftigung eingeführt werden, manche fragen sich, ob das jetzt schon gelungen sein könnte. Und der Wanderverband als "Papa" der Deutschen Wanderjugend? Der ist den grundsätzlich allen vereinsmäßigen Aktivitäten abhold gegenüberstehenden Geocachern immer schon latent suspekt gewesen, trotz allem Bemühen um die Cacher.

Und frage mich nach den wirklichen Beweggründen für die gemeinsame Aktion. Fürchtet Garmin, dass Geocaching vielleicht ob der organisiert-herbeigeschriebenen Jäger-Proteste so reglementiert wird, dass letztlich Geocacher als Kunden für GPS-Geräte ausfallen. Oder bastelt Garmin – wie die Dosenfischer im Podcast 105 vermuteten – gar am Green-Image? Und was bewegt den Deutschen Wanderverband, sich zu einer Sache zu äußern, von der er bislang gar keine Notiz nahm? Und wie nimmt er Stellung zu anderen Waldbetretern, die auch im weitesten Sinne wandern? Etwa Pilzsammlern oder Kräuterhexen?

Wenn Garmin & co. wirklich am Fortbestand des Geocachings interessiert wäre, dann sollte die Firma sich eher darauf beschränken, ihr Geräte noch weiter zu verbessern (auch wenn sich da tatsächlich viel Positives tat und noch tut). Und wir Geocacher? Dass es welche gibt, die sich an keine Regeln halten wird mit steigender Zahl der Cacher einfach Manifestation der Statistik. Kann man nix machen. Aber viele der Neucacher müssen gute Beispiele vorgelebt bekommen. Auch angesichts der Flut an geballtem wirklichem Irrsinn wie Need Maintenance-Logs wegen stumpfer Stifte. Dabei mag man mir und anderen Arroganz gegenüber Neucachern unterstellen, doch das ist es nicht: Keinem sei das Durchlaufen der Lernkurve verwehrt, so lange sie immerhin nach oben führt.

Written by in: Sinn-Sachen-Suchen |
Dez
01
2009
5

Twitter-Account gehackt

20.33 Uhr.

Ich sitze vorm Rechner, schmökere mal so herum. Eine Mail von Cachejudge erreicht mich:

image

Kurz darauf kommen die nächsten Mails. Erbost, Irritiert, nett, nicht nett. Aber beunruhigend: Ich soll angeblich Phishing Spam verschicken In der Tat habe ich Phishing-Spam am gleichen Tag auch selbst erhalten: "Is this u? LOL" Da englischsprachig, habe ich das gleich als Spam wegsortiert, den Absender ohne Umschweife unfollowed und natürlich NICHT auf den Link geklickt. Mache ich ja nicht mal bei jedem Twitpic-Link – aus Zeitmangel. Und wenn ich mich bei Twitter einlogge, dann fast nur automatisch über die Clients (im Moment Echofon),

Umso überraschter war ich jetzt darüber. Es bleibt nur die Möglichkeit, dass jemand anderes tatsächlich per Brute-Force-Attacke mein Passwort gehackt hat. Es ist wahrlich nicht so schwierig gewesen, da es recht kurz war.

20.40 Uhr

Beim nächsten Twitter-Refresh erreichen mich Dutzende Mails mit der gleichen Frage: "Is this U" etc.pp.

20.45 Uhr

Ich begehe virtuellen Selbstmord, lösche meinen Twitter-Account, gebe das noch kurz bekannt.

20:48 Uhr

Eine Mailflut bricht über meine alternativen Nachrichtenwege herein. Ich soll mir das doch noch mal überlegen. Und: Passwort ändern reiche doch (stimmt!). Und das Leben ohne mich sei sinnlos. Bitte bitte, nicht löschen. Ich tu es trotzdem. Tut auch gar nicht weh.

20:51 Uhr

Mein neuer Twitter-Account ist bestätigt: ksmichel2. Jetzt neu mit verbesserter Rezeptur. Mit noch besserem Passwort. Es ist so gut, dass ich es mir selbst fast nicht merken kann. Stand: 0 Follower

Nach und nach fange ich wieder meine Kontakte ein, stehe jetzt bei 80, die mir folgen, und 150, denen ich hinterher renne. Den Rest muss jetzt das Durchflöhen der Kontaktlisten bringen.

11.26 Uhr am nächsten Tag

Nicht alle haben es schon gemerkt, aber ich bin ganz froh, dass ich offenbar gar nicht so tief in Ungnade gefallen bin. Die Follower-Zahlen erholen sich so langsam wieder. Vielleicht ist ja noch jemand so nett und berücksichtigt mich am Follower Friday 😉

Und die Moral von der Geschicht: Verkürze dein Passwort besser nicht.

Moral Teil 2: (danke noch mal an John999 für den Extra-Hinweis!)

Ab und zu auf www.twitter.com/account/connections mal prüfen, ob sich da eine unbekannte Anwendung breitmacht. Bei mir war es nicht so, aber dennoch: ein guter Tipp.

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