Aug
31
2009

No Press please? Das funktioniert nicht

Aasgeier haben sie. Politiker auch, und erst recht Promis, die sich nicht so gerne ins Privatleben gucken lassen. Und seit jüngster Zeit auch Geocacher. Die Rede ist von schlechter Presse. Ärgerlich. Ja. Jetzt sehen einige Geocacher die Lösung in einer Totalverweigerung gegenüber den Medien. Ich sage: Das bringt so viel wie alle Formen der Totalverweigerungs-Lösungen: nichts.

Was wird passieren? Wer ein Thema nicht selbst besetzt, muss nicht glauben, dass es deswegen in den Medien nicht stattfindet. So funktionieren die Medien nicht, auch wenn man das nicht gut findet. Wenn etwa Geocacher die Öffentlichkeit nicht über ihr Tun informieren, dann bleiben sie ihr grundsätzlich eher suspekt („Wat de Bur nich kennt, dat fret hei nich!“). Als Muggel möchte man dann dem Jäger zuzustimmen, der gegenüber Geocachern im Wald bei der Presse Front macht. Für Geocacher schlecht, denn in dieser Situation muss schon der Pressemann selbst darauf kommen, dass es durchaus gewisse Rechte für Personen gibt, den Wald zu betreten, auch abseits von Wegen. Unwahrscheinlich, dass das klappt. Da ist es schon besser, wenn auch der Geocacher für sein eigenes Interesse Lobby-Arbeit betreibt.

Nehmen wir dazu also an, dass die bekannten und daher womöglich besonders häufig gefragten Geocacher keine Auskunft mehr geben. Ist deswegen für den Pressemenschen das Thema gestorben? Nö, es gibt doch ein paar Zehntausend Geocacher – irgendeiner macht’s dann eben doch, und das wird dann auch mal der Newbie mit 6 Dosen sein. Rechnet euch aus, ob solch ein Vertreter genau wissen kann, was er sagt. Abgesehen davon: Es wird immer die Deutsche Wanderjugend (DWJ) geben, die sich dann zu Wort meldet. Wollt ihr das? Wollt ihr, dass die DWJ für alle spricht? Ich kann mir das nicht vorstellen.

Drittens: Pressearbeit einstellen, damit keine neuen Cacher mehr kommen ist so wirkungsvoll wie einen Dammbruch mit Fensterkitt abdichten zu wollen. Die Presse selbst produziert nämlich nicht annähernd so viele Geocacher wie die Geocacher selbst mit Ihren Erzählungen gegenüber den Bekannten und Freunden. Meistens läuft es doch so: Man erzählt dem Freund, was man tut, damit man nicht als armer Irrer dasteht, und dann „gelingt“ in 50 Prozent der Fälle schon die Infektion. Dann noch ein bisschen Mathematik, und schon haben wir die Exponentialkurve als hässlich besungene Cacher-Schwemme.

Was also tun?

Wir können als Geocacher nicht bestimmen, ob über uns berichtet wird. Der Zug ist abgefahren, denn dass es uns gibt, ist kein Geheimnis mehr und es wird es auch nicht wieder werden. Sicherlich mag man räsonieren, ob es nicht besser gewesen wäre, von vornherein immer im Konspirativen gehandelt zu haben. Aber das haben wir nicht – und ich auch nicht.

Wir sind also bekannt in der großen Welt da draußen. Und unsere Interessen stehen bisweilen auch denen anderer Menschen im Weg. Es ist ihr gutes Recht, sich darüber zu beschweren und  zu versuchen, die öffentliche Meinung hinter sich zu bringen. Auch durch Medienarbeit.

Daher bleibt uns kaum eine Wahl, bei Buhlen um die Gunst der Öffentlichkeit mitzumachen. Auch wenn es manchmal in die Hose geht, so können wir doch durch eine sorgfältige Beteiligung an der Medienarbeit eine Lobbyarbeit von Jägern, Förstern etc. pp. gegen uns erschweren.

Als Medienmensch kann ich daher – auch aus vielen Erfahrungen in anderen Bereichen – nur empfehlen, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, denn dann wird nur über den (sichtbaren) Arsch berichtet. In den man dann auch gern mal getreten wird, weil der Kopf die Gefahr nicht mehr wahrnehmen kann.

Damit ihr mich recht versteht: Wer sich in Medienhände begibt, muss die Tricks der Medienprofis kennen, hier und da auch klar „NEIN“ sagen und es auch mal auf einen Abbruch eines Drehs etc. pp. ankommen lassen.

  • Wenn es um eine Suchbegleitung geht: Dann verlegt das Versteck dafür – dann sind auch Spoiler egal.
  • Überlegt, ob ein toller Cache womöglich von der Öffentlichkeit ganz anders interpretiert werden kann.
  • Quatscht nicht mit losem Mundwerk, sondern macht einen Plan von Dingen, die ihr auf jeden Fall sagen wollt.
  • Nicht jeder Cache ist mediengeeignet. Benutzt den Computer zwischen euren Ohren für die Auswahl.
  • Überlegt, ob das, was ihr sagt, auch falsch verstanden werden kann und fragt nach, was der Medienmensch verstanden hat. Dann könnt ihr ihn korrigieren.
  • Und will er partout in eine bestimmte ideologische Richtung, dann brecht die Sache ab.
  • Schärft dem Medienmenschen ein, dass bestimmte Dinge gibt, die nicht genannt werden dürfen. Das ist so wichtig wie der Informantenschutz seiner Zunft.
  • Seht nicht euch im Vordergrund, sondern die Wirkungen, die das Medienstück haben kann und wird: Wer im Flecktarn mit Vollausstattung zum Waldspaziergang (T2) erscheint, macht sich nicht nur selbst lächerlich, sondern auch die Geocacher an sich!

Und trotz aller Vorsicht wird es vorkommen (und leider zu oft!), dass man mit dem Ergebnis als Geocacher nicht glücklich ist. Bitte setzt euch dann auch die Muggel-Brille auf: Ist es wirklich so schlimm, wenn im Artikel TB und Coins verwechselt werden? Konkret zur dpa-Aktion: Es ist absolut absehbar gewesen, was dort passiert ist. Der Multiplikator (dpa) hatte seine Meinung schon, die ersten drucken’s nach. Die anderen sehen, dass es wohl ein Thema ist, das läuft. Sie springen auf den Zug auf. Und schon hypt das Ding. Analytisch betrachtet hat der dpa-Mensch hier Lobbys gesehen, die Naturschützer-Lobby und die Naturbenutzer-Lobby. Zynisch, aber wahr: Sich auf die Seite der Naturschützer zu schlagen bringt immer mehr Sympathien ein.

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34 Comments »

  • Grauer Star sagt:

    Der erste Kommentar zum Thema, dem ich in fast allen Punkten recht geben muß (wobei ich kein Problem damit habe, das die Deutsche Wanderjugend für mich spricht 😉 ). Verweigern wird wenig bringen, im Gegenteil, die Presse wird sich unbedarfter Newbies bedienen :-( . Und wie das dann endet, kann sich jeder sicher selber ausmalen.

    Grüße aus Bingen Heiko aka Grauer Star

  • geomarc sagt:

    Schärft dem Medienmenschen ein, dass bestimmte Dinge gibt, die nicht genannt werden dürfen. Das ist so wichtig wie der Informantenschutz seiner Zunft.

    Du glaubst doch nicht wirklich das sich daran ein Pressevertreter halten wird. Wie man gerade im grünen Forum lesen durfte wird das nach hinten losgehen. Einzige Möglichkeit ist tatsächlich extra Caches zu verlegen und diese nicht zu listen. Damit erreicht man zumindest das es keinerlei Spoiler geben kann und auch der Cache nicht stirbt.

    Dennoch wäre es wünschenswert wenn Geocaching nicht weiter für die Presse intressant wäre.

  • fabibr sagt:

    Auch von mir gibt es hier ein klares: Stimmt.

    Verschließen dürfen wir uns nicht. So machen wir uns wirklich immer mehr Probleme. Wenn Jäger, Förster, Umweltschützer, oder sonstige Personen merken, dass am ndurch Presse das Hobby so schön nieder machen kann und was das nicht alles für böse Menschen sind, dann erreicht dieser Aufschrei auch irgendwann die Politik.
    Ein tolles Beispiel ist doch das Verbot von FlashMop in Braunschweig.

    Die DWJ sollte nicht für uns alle sprechen, denn auch in ihrem Bericht bezüglich der Anschuldigungen der dpa kam einiges recht wiedersprüchlich rüber.

    Dazu macht sie mir dann noch zu viel Werbung für OC, was ich in diesen Zeiten für eine weniger gute Plattform halte, denn die Reviewer auf GC halten schon einiges von uns Fern.

    Ich bin auch für einen besseren Umgang mit den Medien, Forst, Umweltschutz, Jagd. Da können wir mehr erreichen.

    Gruß
    fabibr

  • Carsten sagt:

    Du hast vollkommen recht: Es wird nicht funktionieren. Trotzdem unterstütze ich die Aktion, weil es für mich ein gutes Ventil für die durch die verschiedenen Artikel der letzten Zeit erzeugte Empörung über die Vorgehensweise der „Presse“ ist.
    Deinen 8 Punkten ist übrigens nichts hinzuzufügen. Ich habe nur meine Zweifel, dass der durchschnittliche Geocacher in der Lage ist, diese zufriedenstellend umzusetzen. Ist ja nicht jeder Profi wie du oder Oschn. Und leider nehmen es einige deiner Kollegen der schreibenden Zunft auch mit getroffenen Absprachen nicht so genau, wenn man sich verschiedene (auch ältere) Threads über Presseartikel und deren Entstehung so durchliest. Ich denke, dieses leichtfertige verspielen von Vertrauen ist auch einer der Hauptgründe, wieso die Diskussion in den letzten Tagen überhaupt so hoch gekocht ist.

  • schnitzel... sagt:

    Genial formulierter Artikel, der die jetzige Situation sehr gut trifft.

    Das Interesse vieler Menschen an Geocaching wird weiter massiv ansteigen.
    Und in welche Richtung es sich bewegen wird, ist heute noch in keinster Form absehbar. Ich vermute mal, dass selbst die wahnwitzigsten Vorstellungen noch weit übertroffen werden.

    viele grüße
    schnitzel…

  • Max sagt:

    Schöner Artikel und ich bin auch der Meinung dass diese Anti-Haltung genau das Gegenteil bewirken wird.
    Der Sommer is ja zum Glück auch bald vorbei und Geocaching wird dann wieder ein normales Hobby unter vielen sein.

  • jelly_snail sagt:

    Ich kann Dir auch nur zustimmen. „No Press“ ist mindestens so effektiv wie „No Handy“ oder „No Computer“.
    Jede generelle Ablehnung geht im Zweifel nach hinten los.
    Wenn wir Cacher wollen, daß wir nicht in die Kritik von Naturschützern und Förstern (z.B.) geraten, wäre ein erster Schritt, sich nicht in geschützten Gebieten mit dementsprechender Beschilderung aufzuhalten und in solchen Gebieten schon mal keine Caches zu legen.
    Wer nun sagt: „mußt Du ja nicht machen“, der übersieht hierbei die kleine, feine Tatsache: daß man sich der Situation meist erst 5m vor dem Final bewußt wird (und wer – jetzt mal ganz ehrlich – dreht da noch um?), oder sogar erst, nachdem man den Cache gefunden hat.

    Die klassische Geschichte mit dem Huhn und dem Ei!

    Fangen wir doch einfach mal mit dem Huhn an!

    Nur mal so ein Vorschlag zur Güte!

  • mo-cacher sagt:

    Und ich dacht schon ich bin der einzige der so denkt.

  • Markus sagt:

    Wie so oft bei ksmichel: Voll auf den Punkt getroffen. Genau so tickt unsere Medienlandschaft und so oder so kann man nicht bis ins letzte steuern, was sie schreiben oder senden. Ich sag nur http://www.bildblog.de

    PS: Klasse Bild, übrigens…

  • Alpini sagt:

    Klar funktioniert das nicht weil u.a. Garmin ja GPS Geraete verkaufen will und von daher auf die Werbetrommel einschlaegt.
    Hatten die nicht im letzten Outdoor so eine 8 Seiten Minibroschuere „Alles ueber geocaching“ gesponsort…?
    Wenn wir das Thema nicht besetzen macht es die Industrie und andere. Nur um wirklich erkannt zu werden glaube ich braucht man nen Dachverband…

  • Albatross1901 sagt:

    „No press please“ das ist so ein schmollender beleidigter Rückzug verursacht durch den Beitrag eines dpa Mitarbeiters, der vielen Print- und anderen Medien übernommen wurde. Deine Reaktion ist da wirklich wohltuend und Deinen Empfehlungen kann ich nur zustimmen.

    Als Geocaching als (Trend-)Sport von vielen Blättern als interessante Neuigkeit gepusht wurde, da sind Cacher, deren Namen in den Berichten erwähnt wurden, noch mit stolz geschwellter Brust und Fotokopien der Veröffentlichung auf Events gekommen. Jetzt soll sich das Ganze umdrehen und die bösen Journalisten zerren uns in den Dreck. So kann es doch wohl nicht sein. Auch mit solchen Artikeln muss man leben.

    Wir sind halt eine unorganisierte Gruppe ohne Pressesprecher – und beides ist gut so – und dann muss man sich nicht wundern, wenn andere, die sich berufen fühlen als Sprecher der Geocacher auftreten. Vergessen sollte man dabei auch nicht, dass die Beteiligten mit wirtschaftlichen Hintergrund (Garmin, GC etc.) durchaus berechtigt ganz andere Interessen haben. Je mehr sich fürs Geocachen interessieren, desto besser für sie und das durchaus berechtigt.

    Auch der Umgang mit Journalisten will gelernt sein und da sind Deine sinnvollen Empfehlungen nützlich … wenn sich nur jeder daran halten würde.

  • libby.de sagt:

    Ohne wenn und aber …
    kann ich das so unterschreiben.
    Sehr gute Darstellung meiner eigenen Meinung.

  • alex schweigert sagt:

    Moin Michel, Danke für den Beitrag.
    Immerhin hat die Aktion zu einem sensibleren Umgang einiger Geocacher mit der Presse geführt und deswegen habe ich mich auch daran beteiligt.

    Gruß Alex

  • Gecko-1 sagt:

    No press, please soll keineswegs eine schmollender Rückzug sein. No press ist eben kurz und knapp formuliert, stimmt.

    Wenn man sich aber meinen Beitrag auch etwas durchliest ist hier nicht nur der Ausrutscher der dpa gemeint. Wer in Foren mitliest, wird immer wieder auf Artikel treffen (würde sogar sagen, die Mehrheit der Artikel), welche Unwahrheiten enthalten, falsche Infos geben oder spoilern.

    Das Blöde ist, das ja sehr oft Absprachen mit dem Journalisten getroffen wurden, die schlichtweg nicht eingehalten wurden. Wie soll man den da sensibel auf die Presse zugehen wenn alles eh nicht eingehalten wird?

    Klar sollte man die Augen nicht komplett davor verschliessen was in der Presse geschrieben wird, auch das meine ich mit der Aktion nicht.

    Die Aktion soll eben die Presse bei ihren Informationssammlung nach Geocaching auch darauf hinweisen, das man sich wirklich etwas Mühe bei der Berichterstattung geben soll und uns besser nicht verheizen soll. Seinen Unmut kann man auch mal Luft machen und deswegen ist solch eine Aktion, die vielleicht etwas direkt ist in meinen Augen nicht ganz verkehrt.

    Haben wir die Fehler gemacht oder die Presse? Müssen wir dann immer um die richtige Berichterstattung betteln nur weil die Presse ja eh irgendwas schreibt und sich halt einen Newbie sucht? Denke das ist eher die Einstellung das man besser den Kopf in den Sand stecken sollte. Wenn etwas falsch läuft, sollte man davor nicht die Augen verschliessen.

    Es sind schon sehr viele Versuche gelaufen zusammen mit der Presse einen guten Artikel über Geocaching zu schreiben, sehr viele sind nach hinten los gegangen.

    Das die DWJ die „Herrschaft über unsere deutsche Geocaching Community“ übernehmen will, wird wohl auch oft etwas überspitzt dargestellt. Natürlich finde ich auch das die DWJ hier ein wenig zu viel mitmischt, aber das als einer der Hauptgründe zu nennen halte ich auch für übertrieben. Hier spielt wohl auch die persönliche Abneigung gegenüber den Wandervögeln mit.

    Und das Thema Newbies. Wenn Newbies sich im Internet über Geocaching informieren und auf Blogs und in Foren darüber lesen, dass man etwas sensibel im Umgang mit der Presse sein sollte ist das auch nicht verkehrt. Gerade mit solch einer Aktion kann man dies auch erreichen, immerhin hat sie einen gewissen Wiedererkennungswert.

    Also nochmal, ich denke nicht so radikal wie hier mancher vermutet. Die Bezeichnung ist bewusst plakativ gewählt, da sie kurz und prägnant zur Diskussion darüber einlädt. Diskutiert man über ein Thema kann schon allein das viel bewirken. Wenn nun nicht alle der Presse absagen, so kann es doch vielleicht dadurch sein das sie etwas mehr mit dem „Computer zwischen den Ohren“ arbeiten.

    Pressearbeit sehe ich eher darin auf positive Sachen, wie z.B. Citos hinzuweisen. Diese Infos können sie gerne von uns erhalten.

    Zusammengefasst (Was soll die no press Aktion bewirken)

    1. Die Medien darauf aufmerksam machen, dass nicht alles in Ordnung ist was sie bringt

    2. Den Medien bewusst machen, dass man mit uns nicht alles machen kann (Sie wollen etwas von uns, nicht umgekehrt)

    3. Newbies darauf aufmerksam machen, damit sie überlegen was sie tun und das das Thema Medien ein sensibles Thema ist.

    4. Geocacher die etwas „pressegeil“ sind, bewusst machen das es vielleicht doch nicht so toll ist.

    5. Geocacher darauf aufmerksam machen das man nicht blauäugig an die Sache herangehen sollte (Wie auch in deinem Artikel geschrieben)

    6. Zeigen das wir eine Gemeinschaft sind und auch etwas bewirken können.

  • JoFrie sagt:

    Also ich mache das „No Press“ auch mit und unterstütze die Aktion, aber hier bewusst im aktuellen Bezug auf gerade stattgefundene Aktionen (und das war bei weitem nicht nur der erwähnte DPA Artikel).

    Lieber keine Presse, als eine Presse die sich einen Kehricht um die Wünsche der Cacheowner und deren Bedenken schert und trotz besseren Wissens und bitten selbiger Ihren Artikel auf Teufel komm heraus veröffentlicht und damit einen Cache verbrennt. So nicht nun wirklich nicht und deshalb als Zeichen ein „No Press“ von mir.

    Das wir da auf Dauer nicht gut mit fahren ist auch klar, aber wie Du selber schon schreibst, besser mal ein Zeichen setzten und solchen Leuten aufzeigen das Sie Grenzen überschritten haben. Im Augenblick haben wir eine Schwemme schlecht recherchierter Artikel die Geocaching nur oberflächlich an kratzen. Wir haben viele Firmen die sich am kostenlosen Geocaching Zug mit Ihren Wagon anhängen um von anderen für die Mitfahrt Geld zu verlangen. Wir bekommen zu spüren welche Nachteile es hat ein „In-Hobby“ aus zu üben, das gar kein „In-Hobby“ sein will. Hoffen wir mal, das es wie bei vielen anderen In-Hobbys bald wieder abflaut und wieder etwas mehr Ruhe einkehrt.
    Bis dahin sollten wir aber zusehen das unserem In-Hobby nicht zu viel Schaden zugefügt wird. Deshalb bin ich immer noch jemand, der meint wir brauchen „Repräsentanten“. Die ggf. die entsprechende Erfahrung im Umgang mit den Medien haben und unsere Interessen den Medien und sonstigen Organisationen gegenüber vertreten und für diese andererseits als Ansprechpartner dienen. Das muß ja nicht gleich Vereinsstruktur bekommen, sondern soll nur Ausrutscher wie in jüngster Zeit geschehen verhindern.

    Aber das alles stellt nur meine bescheidene Meinung da.

    Gruß,
    Jörg

  • Huridom sagt:

    Dem Artikel kann ich auch nur zustimmen.
    Auch wenn die „Guten alten Zeiten der Geheimniskrämerei“ seinen Reiz hatten, denke ich das mittlerweile das Geocaching mit der Öffentlichkeit umzugehen lernen sollte.
    Gerade wenn es um Kritik und einseitige Artikel geht, gibts nix Schlecheres als sich gegen die Presse aufzulehnen.

  • Marko sagt:

    Endlich mal jemand der zum Thema was vernünftiges schreibt. Ich finde die No Press Kampagne einfach nur unsinnig und sogar gefährlich denn letztendlich führt sie genau zum Gegenteil. Statt No Press sollte lieber ein vernünftiger Umgang mit der Presse gesucht werden. Es wird nicht immer gelingen „aber steter Tropfen höhlt den Stein“.

  • Gecko-1 sagt:

    Aber wir versuchen doch die ganze Zeit vernünftig mit der Presse umzugehen. An uns liegt es doch nicht. Die Presse geht nicht vernünftig mit uns um und darauf soll die Aktion auch hinweisen.

    Es geht nicht um Geheimniskrämerei. Vielmehr soll eben durch die weite Verbreitung der Aktion mehr für das Thema sensibilisiert werden.

    Gerade was jetzt hier passiert ist doch schon mal gut. Wir diskutieren darüber was wir machen können und das ist eben auch das Ziel. Egal ob die Medienleute nun diesen Bericht lesen oder den Artikel zu no press, sie sollten/müssen sich auf jedenfall damit befassen.

    • ksmichel sagt:

      Hey, alles ist gut! Eure Aktion ist absolut nachvollziehbar, und es ist richtig, dass die Presse viele Fehler macht. Leider darf man in diesen Dingen als Medienprofi aber nicht nachtragend sein. Es ist das tägliche Brot von Öffentlichkeitsarbeitern, an ihnen begangene Untaten gnädig zu übergehen, ihre Schlüsse daraus zu ziehen, und ihr Verhalten darauf anzupassen, dass die eigene Botschaft auch ankommt – selbst wenn der Medienvertreter das Thema offenbar nicht richtig versteht. Da beginnt dann der sportliche Ehrgeiz.

      Wenn ich eine Medienanfrage in Bezug auf Geocaching habe, erzähle ich immer von meinen Erfahrungen mit weniger begabten Vertretern der Zunft. Das reicht meistens, dass es klappt. Aber Annett und ich sind da auch schon sehr pingelig geworden und fragen lieber dreimal nach, was das werden soll.

  • Gecko-1 sagt:

    Na das ist doch schon ein gutes Verhalten. Wenn wir durch die Aktion die Leute die unbedingt solche Öffentlichkeitsarbeit machen wollen dazu bringen ist doch viel erreicht.
    Ich denke durch die Aktion bringt man wenigstens Leute dazu darüber nachzudenken das Ganze nicht ganz so locker anzugehen.

  • sebkom sagt:

    Danke dafür. Da erkennt man jemanden, der sich in der Materie auskennt und nicht einfach rumschmollt und sagt, dass ihr alle „Medienfuzzis“ am Arsch lecken können.

  • Gecko-1 sagt:

    @sebkom
    Wenn du mich meinst. Keine diese Aussagen sind von mir gemacht worden. Vielleicht auch mal die Kommentare hier lesen. Na ja, Hauptsache du kennst dich mit der Materie aus, merkt man schon an deiner Ausdrucksweise.

  • Neheimer sagt:

    Ich hatte hier mal einen schlecht gemachten Artikel über meinen Nachtcache, welcher von einem Hegering imitiert war. Dort wurden übliche Feindbilder aufgebaut.
    Mein folgenden Leserbrief stellte einiges klar und am Ende waren eher die Jäger die Buhmänner.
    Hätte ich den Artikel unkommentiert gelassen, wäre bei den Muggels nur hängen geblieben, das wir Nachts Tiere aufscheuchen, sie damit vor Autos scheuchen, Bäume mit Farbe anmalen usw.
    Da wäre „No press please“ völlig daneben gewesen.

  • biboleck30 sagt:

    Moin,
    zunächst erst einmal trifft es dein Blogeintrag auf den Punkt. Momentan grassiert ja durchaus ein erkennbares Sommerloch und die Blattmacher oder Online-Leute haben Probleme ihre weißen Flecken zu füllen. Nur PR-Mitteilungen zu drucken oder zu publishen ist ja auch öde. Im Wahlkampf ist teilweise noch nicht einmal die übliche heiße Luft zu lesen.
    Wenn dann solche Feld-, Wald- und Wiesenthemen wie Geocaching auf den Schirm der Redakteure flitzen, wer würde da schon „Nein“ sagen?
    Die DPA liefert als Agentur im wesentlichen Füllmaterial für die Medien-Abonnenten. Aber auch für Parteien. Hoffentlich wird es nun nicht zum Bummerang übereifriger Naturschutzpolitiker. Diese lassen ja auch die Medien durchkämmen, ob sich für den Wahlkampf noch etwas brauchbares ergibt.
    Alteingesessene Lobby-Leute wie der Fledermausfreund haben es da immer leichter als Menschen mit einem Hobby, das getrost unter „Trendsportart“ fallen kann.
    Kommt dann noch hinzu, dass Geocacher für manche Medienvertreter „hauptsächlich technikverliebte Männer“ sind, dann ist doch das Klischee perfekt. Schublade auf, Klischee raus, Mitteilung geschrieben, Klischee rein, Schublade zu.

    „No Press“ funktioniert schon deshalb nicht, weil Journalisten sich ja auch darauf berufen können, per se über Dinge zu berichten, die für die Öffentlichkeit interessant sein könnten. Solche Tugenden wie Informantenschutz gelten doch eher für größere Zeitungen.

  • Gecko-1 sagt:

    @Neheimer
    no press bedeutet bestimmt nicht das man auf sowas nicht reagieren sollte. Klar kann man versuchen es dann z.B. mit Leserbriefen richtigzustellen. Wäre auch ziemlich dumm darauf nicht zu reagieren.

    no press soll ja eher darauf zielen das nicht immer Geocacher von Medienleuten ins Boot gezogen werden und dann über den Tisch gezogen werden. Gerade Newbies werden durch diese Aktion etwas sensibilisiert und überlegen vielleicht mehr ob sich für so einen Bericht hergeben. Ein Hauptproblem ist nämlich das die Neuen in unserem Hobby noch gar nichts von den Problemen mit den Medien gehört haben. Wenn sie jetzt aber einmal im Netz etwas über Geocaching suchen ist die Chance groß das sie auf die Aktion aufmerksam werden und sich das Ganze mal durch den Kopf gehen lassen.

    no press ist keinesfalls eine Aktion die nur schwarz oder weiß sieht. Sie ist bestimmt nicht so radikal zu sehen wie hier so manch einer darüber schreibt. no press soll einfach zum nachdenken und auch wie hier zum diskutieren anregen.

  • Starglider sagt:

    Ja, es wird nicht funktionieren.
    Also das was ksmichel vorschlägt wird nicht funktionieren.

    Absprachen mit Jounralisten werden nicht eingehalten. Punkt.
    Wer das jetzt noch nicht mitbekommen hat dem kann man auch nicht helfen.

    Insbesondere der Vorschlag „dem Medienvertreter einzuschärfen was nicht erwähnt werden soll“ ist so unglaublich naiv das es fast schon niedlich ist.
    Dadurch macht man Journalisten doch erst richtig auf Wunde Punkte aufmerksam.

    Bei dem dpa-Artikel z.B. gab es ja im Vorfeld Kommunikation zwischen dem Journalisten mit dem „Medienprofi“ der deutschen Wanderjugend – und das hat genau nichts gebracht. Er schrieb was er von Anfang an schreiben wollte, konnte sich die Interviewpartner aber
    als Quellenangaben misbrauchen um den Artikel glaubhafter erscheinen zu lassen.

    Die Sache abbrechen wenn die Richtung nicht stimmt in die der Medienvertreter will?
    Der wird scheißfreundlich tun und gar nicht erkennen lassen in welche Richtung er will. Das sieht der nützliche Idiot der das Interview gegeben hat erst wenn mit großen Augen den bereits veröffentlichten Artikel liest.

    • ksmichel sagt:

      @starglider: Du hast deine feste Meinung ebenso wie der dpa-Mann sie wohl gehabt hat. Auch dich führt dies in die Sackgasse. Schade, denn das gleiche Verhalten wirfst du ja auch dem dpa-Mann vor. Eine (wiewohl begründete) feste Meinung zu haben und daraus zu verallgemeinern.

      Ich habe andere Erfahrungen gemacht:
      Seit 2003 habe ich immer wieder mal für kurze oder längere Stücke von Journalisten sekundiert, teilweise auch, weil ich in der Anfangszeit von geocaching.de die Medienkontakte organisiert habe. Dabei ist nicht immer alles gut gegangen, es gab auch unglücklich formulierte Artikel, bei denen ich lernen musste, wirklich jede Äußerung genau zu überdenken. Journalisten finden unter Umständen ganz andere Dinge interessant als Geocacher. Und verstehen auch nicht alles, vergessen aber oft, nachzufragen.

      Ich arbeite aber ebenfalls als Redakteur, also auf der anderen Seite der Front, und das seit nun reichlich 15 Jahren. Absprachen sind für mich so unglaublich wichtig und daher einzuhalten, weil man sich andernfalls seine eigenen Informanten abgräbt. Denn die Welt quatscht. Wenn irgendwann beim abendlichen Bierchen unter Bossen herauskommt, dass ich eine solche Absprache verletzt habe, dann ist es für mich schwer, wieder einen neuen Informantenstamm aufzubauen. Daher ist das Brechen von Absprachen einfach ein no-go zumindest für alle Kollegen, die ich kenne.

      Ein bisschen Menschenkenntnis gehört ohne Zweifel dazu, Windhunde zu erkennen, die auf nachhaltige Pflege ihres Informantenstamms pfeifen. Ich muss zugeben, dass es solche Kollegen gibt.

      Es ist mir aber im konkreten Fall schleierhaft, dass die Fragestellungen des dpa-Kollegen keinerlei Hinweise gegeben haben, was der Tenor der Geschichte sein würde. Ich persönlich lasse bei Gesprächen in der Regel erkennen, was ich denke, damit das Gegenüber auch eine Chance hat, etwas zu sagen, was von seiner Seite aus zur Abrundung gesagt werden muss. Als Journalist wäre ich doch blöd, mich dieser Möglichkeit zu berauben. Als Journalist ist es einfach meine Pflicht, die ganze Bandbreite zu beschreiben, nicht nur das, was eine Meinung stützt: Zur Recherche gehört immer die Gegenrecherche. Auch wenn ich nicht jemandes Meinung bin, muss ich doch akzeptieren, dass es andere plausibel herzuleitende andere Meinungen zum Thema gibt.

  • Gecko-1 sagt:

    @ksmichel
    Ja du bist auch auf der „anderen Seite“. Wenn es mehr wie dich geben würde wäre es ja auch in Ordnung. Schau dir aber z.B. das aktuelle Beispiel in unserer Region an. ( http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=44&t=37381 )

    Das ist nur ein Fall von vielen. dpa und dieses Beispiel waren aber bestimmt nicht der alleinige Grund zu no press.

    In deinem Artikel gibst du aber leider auch ziemlich pauschale Infos. Redest von Totalverweigerung was auch nicht das Thema von no press ist. Auch hier eher oberflächlich rangegangen?

    Das Thema Newbies wird eben gerade von no press aufgenommen und zwar um sie etwas zu sensibilisieren. Newbies soll bestimmt nicht der schwarze Peter untergeschoben werden.

    Pressearbeit einstellen um Newbies fernzuhalten? Ist nicht das Thema von no press und bestimmt kein Ziel. Auch wieder nur oberflächlich drüber informiert?

    Ich finde deine Artikel immer mehr als lesenswert, aber was du hier machst sind teilweise leider wirklich Falschaussagen gegen über der Aktion no press.

    Das ein schöner Umgang auf beiden Seiten (Geocacher-Medien) wünschenswert ist kein Thema, aber leider machen viele Medienleute da leider nicht mit. Geocachern liegt es wohl eher fern einen schlechtes Interview zu geben, oder?

    • ksmichel sagt:

      Ich habe ein paar Tage zu meiner Reaktion gebraucht, weil ich eines nicht wollte: „Oberflächlichkeit“. Ich logge seit etwa vier Jahren recht penibel mit, was in den Medien zum Thema Geocaching passiert, und das Thema „Fledermäuse, Höhlen und Geocacher“ ist beileibe nicht neu. Wohl aber die Reaktion der Cacher auf kritische Medienberichte.

      Totalverweigerung: „No Press“ ist als Claim sehr verunglückt, wenn es eben nicht um Totalverweigerung gehen soll. Wenn die Überschrift so heißt und es einen so getexteten Twibbon gibt, lässt das wenig Interpretationsspielraum über die Motive und die Ziele der Aktion. Du schreibst unmissverständlich: „Sagt mal NEIN zu Interviewanfragen! Das ständige verheizen und ausschlachten unseres Hobbies muss endlich mal ein Ende haben.“ Und weiter: „Wenn ihr der Öffentlichkeit etwas kund tun müsst, dann macht es in Blogs, Foren, etc. Somit bleiben wir unter uns.“ Das ist nichts anderes als eine Totalverweigerung gegenüber den Medien. Und ich bezweifle, das die nützlich ist. Aus Gründen, die ich schon geschrieben habe.

      Sicherlich ist es richtig, dass die Kommunikation unter uns per Blog, Forum, Event und Telefon prima funktioniert, aber das ist ein ganz anderes Thema. Wäre es dein Ansinnen, nur noch unter uns zu bleiben, dann müssten wir alle unsere Blogs konsequenterweise mit Passwortschutz versehen und so in den Untergrund abwandern.

      Du hast Recht, dass du das Thema „Newbie-Abschreckung“ nicht direkt thematisierst, aber es klingt im Satz: „Die Anzahl der Geocacher ist aber in der letzten Zeit eh immens gestiegen und meist war das Ende vom Lied, dass Caches viel öfters gewartet werden müssen und hirnlose Dosen gestreut werden.“ an, dass du darüber nicht begeistert bist. Gut, dass du schreibst, dass du keine Cacher abschrecken willst und sie nur zu bedachtsamem Handeln bewegen willst. Ich weiß aber von etlichen anderen Cachern, dass sie radikaler denken und aus genau diesem Grund eine Wiedereinführung der Geheimniskrämerei fordern. Das war der Grund für meinen inhaltlichen Schlenker.

      Damit wir uns uns nicht missverstehen. Ich denke, wir sind uns einig darin, Medienanfragen grundsätzlich mit einem gewissen Abstand zu begegnen und kritisch und ohne Eigennutz (sehr schön: Deine Ego-Anspielungen!) zu bearbeiten.

      Wir haben einfach zu akzeptieren, dass die Außenwelt nicht zwangsläufig toll finden muss, was wir so treiben. Es liegt eine gewisse Gefahr darin, auch diese anderen Perspektiven gegenüber unserem Hobby in die Öffentlichkeit gezogen zu sehen. Aber sie werden auf jeden Fall in die Öffentlichkeit gezogen. Wenn wir gut vorbereitet und auf die richtige Weise mitspielen, haben wir jedoch bessere Karten, das Bild von uns in der Öffentlichkeit zu steuern. Wir müssen akzeptieren, dass es unfähige und dumme Journalisten gibt, aber auch dumme und für eine gute Öffentlichkeitsarbeit tödliche Geocacher. Zum Glück ist es wenigstens nicht so, dass ein einziger schlechter Artikel die Petersilie verhagelt.

  • Gecko-1 sagt:

    Ok, kann ich fast alles so stehen lassen. Klar ist das ganze ziemlich kurz und prägnant formuliert, aber eben auch einprägsam. 😉

    Wir reden ja nicht aneinander vorbei, schliesslich wollen wir ja beide das die Pressearbeit anders verläuft als in den unglücklichen Fällen die leider sehr häufig sind.

    Ich zitiere jetzt nochmal aus den Artikel von mir 😉

    „Konzentriert euch auf das Wesentliche

    Was könnte das sein? Kleiner Tipp – nennt sich Geocaching. Kümmert euch um euer liebgewonnenes Hobby, steckt dort lieber Zeit und Ideen rein um es für uns schöner zu machen, anstatt eure Energie an anderer Stelle (öffentliche Interviews) zu verschwenden.“

    Schöne Grüße

  • wesverl sagt:

    Ich unterstütze die Aktion „No Press please“
    Du hast geschrieben „irgendeiner macht’s dann eben doch, und das wird dann auch mal der Newbie mit 6 Dosen sein. Rechnet euch aus, ob solch ein Vertreter genau wissen kann, was er sagt.“ Warum denn nicht? Der hat wenigstens noch den Spass an seinem Hobby, für den ist das ganze noch das was es sein sollte, eine Freizeitbeschäftigung. Manch Anderer, für den nur noch eins zählt, der möglist extremste T5 oder der wirklich beste Cache etc.sollte da doch besser aufpassen, was er zu wem sagt, oder nicht? Der Cacher mit 6 Dosen krabbelt nicht in Höhlen und erschreckt Fledermäuse.
    Denn gerade die Geschichten der (alten Hasen) sind für die Presse
    so wichtig, das macht die Sache ja erst so spannend. Und ohne spannende Geschichten wie Geocaching in alten Bunkern und Höhlen usw. würde doch keiner diesen Kram bis zum Ende lesen.
    Oder habt ihr schon mal in der Zeitung gelesen das ein Landwirt sich über zertretenen Roggen ärgert, ohne das nicht auch ein (ganz wichtiger) Geocacher, der womöglich in der deutschen Rangliste ganz weit oben anzutreffen ist seinen Senf dazu gegeben hat? Na ja, mein Tip in dieser Angelegenheit, nehmt das alles nicht so wichtig, sonst wird noch der Sektenbeauftragte der Bundesregierung eingeschaltet. So ein Bericht ist schnell vergessen wenn nicht ständig nachgelegt wird. Ist wie bei Pocher und Becker, ohne Schlagzeilen würde hinter beiden heute kein Hahn mehr herkrähen. (dieses ist natürlich nur meine Meinung) ich lasse aber jedem seine eigene.

  • […] ein Thema, ebenso die Reaktionen darauf. Insbesondere die No-Press-Aktion und hier wiederum das Statement von ksmichel, das wir für äußerst lesenswert halten, diskutieren wir. Aber auch die […]

  • […] als Initiator des Ganzen – Irrlicht´s Blog – Dosengrabscher – Im Blogversuch – Fikkis Geoblog – ksmichel […]

  • […] über die Aktion “no press, please” ist, finde ich völlig legitim. Auch der Beitrag von ksmichel, der eben eine andere Sichtweise schildert, obwohl er leider “no press, please” als […]

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