Mrz
21
2013

Falk mit neuen Outdoor-Navis: Lux 22 und Lux 32

So, es wird Zeit, hier das Schweigen zu brechen. Es haben sich wieder einige Themen angesammelt. Und am besten: Neue Geräte kommen…

LUX_Rundkurs_IsnyAls erstes durfte ich heute schon mal die neuen Falk-Luxe in die Hand nehmen: Das Falk Lux 22 (280 Euro) und das Falk Lux 32 (400 Euro).Falks neue Outdoor-Geräte der Lux-Reihe sehen zwar äußerlich noch wie gewohnt aus, haben aber unter der Haube einige Änderungen aufzuweisen, welche die andere Versionsnummer rechtfertigen:

Die wichtigsten Änderungen:

  • Rundkurse basierend auf Zeit- oder Streckenlängen-Vorgaben des Nutzers
  • Routingfähige Basiskarten für 20 Länder Europas vorinstalliert
  • Persönliche Routenvorschläge basierend auf detaillierteren Vorgaben

Die gesamte Navigationsengine des Navigations-Faustkeils ist nun kein Zukauf mehr, sondern er wurde im eigenen Hause ausgeknobelt. Mir hat besonders gefallen: Routen lassen sich – wie bisher auch schon möglich – über Browser-Plugins etwa als Track ins Gerät kippen und werden dann auf die zur Verfügung stehenden Wege gematcht. Das nennt Falk “iGPX”. Fehlt ein Stück Weg auf der Karte, dass im Track vorhanden ist, was bei Outdoorkarten durchaus mal vorkommen kann, dann versucht das Navi nicht krampfhaft, eine andere Route zu berechnen, sondern es vertraut dem Track und interpretiert das fragliche Teilstück als “ordentlichen" Weg. Nettes Feature: Mit einem Tipp lässt sich ein Höhenprofil einblenden – für Falk-Nutzer aber nichts Neues.

Die Geocaching-Funktionen sollen sich nicht sehr verändert haben. Das konnte ich aber noch nicht prüfen – das reiche ich nach.Wer da spezielle Wünsche hat, was ich mal nachschauen kann, bitte in die Kommentare damit.

Schwieriges Thema: Das Routing per Bus und Bahn krankt prinzipiell daran, dass Deutschland beispielsweise zersplittert ist in zig Verkehrsverbünde und Einzelunternehmen. Für jede Stadt detaillierte Fahrpläne abrufbar zu bekommen, gestaltet sich selbst für Smartphone-Apps als schwierig und teils unmöglich. Für jede Haltestelle alle Pläne in einem Gerät zu speichern, kann man wohl auch deshalb kaum erwarten. Immerhin sind bei den Luxen Routenplanungen möglich, die unterschiedliche Verkehrsmittel berücksichtigen: Etwa zu Fuß zur Bushaltestelle, dann per U-Bahn weiter und umsteigen in die S-Bahn, am Ziel wieder zu Fuß weiter. Einige Stichproben ergaben, dass dies zumindest in Hamburg klappt.

Zum Kartenmaterial: 20 Länder werden, auf OSM-Kartenmaterial basierend generiert, auf dem Gerät vorinstalliert beigegeben.Updates gibt’s einmal jährlich laut Marko Kienle, Vice President der Outdoor-Navi-Sparte von Falk Eine spezielle Outdoorkarte für Deutschland (auch routingfähig) gibt’s nur beim teureren Modell. Es enthält Topo-Karten auf Basis der Vermessungsämter (ATKISS) sowie eigene Ergänzungen, etwa für den Alpenbereich (Kompass) und Norditalien. Die Outdoorkarten sind separat für viele Länder Europas erhältlich, aber der Umfang an zukaufbaren Topo-Karten ist meiner Meinung nach etwas schlapp. Wer es genau wissen will: Hier das Falk-Gesamtangebot. Ein wenig wurmt mich, dass man nicht einfach eine beliebige OSM-Karte aufs Gerät beamen kann. Damit bin ich einerseits auf das noch etwas magere Kartenangebot von Falk festgelegt, kann daher das Gerät nicht weltweit einsetzen.

Unterschiede zwischen Lux 22 und Lux 32: Außer der fehlenden Outdoorkarte fehlen dem kleineren Modell die individuellen Routenoptionen (“Meine Route”), der Marco Polo-Reiseführer sowie das Bus&Bahn-Routing (siehe oben). Wer also von vornherein weiß, dass er/sie die Topo braucht, sollte lieber gleich zum 32er.Modell greifen, denn der 22er mit nachgerüsteter Karte wäre teurer. Beide Geräte sollen ab Ende März erhältlich sein. In den üblichen Preissuchmaschinen sind sie schon gelistet.

Sonstiges: Die Geräte haben einen recht hellen, aber nicht übermäßig hoch aufgelösten Touch-Screen, der sich nicht mit Zweifingergesten bedienen lässt. Das Verschieben der Karten geht leicht und recht flott.Beim Routing lässt sich das Vorquasseln der Abbiegeanweisungen abschalten beziehungsweise durch dezentere Piepser ersetzen – gut. Die Luxe fressen AA-Zellen. Betriebsdauer- Angaben will ich erst posten, wenn ich Praxiswerte habe.

Vorläufige Einschätzung: Für Ausflügler, Wanderer und Radler sicher ein Gewinn. Ob Geocacher zu einem Falk Lux greifen, wenn alle drumherum mit Garmin-Kistchen oder Schmartfonen unterwegs sind? Hm …

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