Dez
01
2009
5

Twitter-Account gehackt

20.33 Uhr.

Ich sitze vorm Rechner, schmökere mal so herum. Eine Mail von Cachejudge erreicht mich:

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Kurz darauf kommen die nächsten Mails. Erbost, Irritiert, nett, nicht nett. Aber beunruhigend: Ich soll angeblich Phishing Spam verschicken In der Tat habe ich Phishing-Spam am gleichen Tag auch selbst erhalten: "Is this u? LOL" Da englischsprachig, habe ich das gleich als Spam wegsortiert, den Absender ohne Umschweife unfollowed und natürlich NICHT auf den Link geklickt. Mache ich ja nicht mal bei jedem Twitpic-Link – aus Zeitmangel. Und wenn ich mich bei Twitter einlogge, dann fast nur automatisch über die Clients (im Moment Echofon),

Umso überraschter war ich jetzt darüber. Es bleibt nur die Möglichkeit, dass jemand anderes tatsächlich per Brute-Force-Attacke mein Passwort gehackt hat. Es ist wahrlich nicht so schwierig gewesen, da es recht kurz war.

20.40 Uhr

Beim nächsten Twitter-Refresh erreichen mich Dutzende Mails mit der gleichen Frage: "Is this U" etc.pp.

20.45 Uhr

Ich begehe virtuellen Selbstmord, lösche meinen Twitter-Account, gebe das noch kurz bekannt.

20:48 Uhr

Eine Mailflut bricht über meine alternativen Nachrichtenwege herein. Ich soll mir das doch noch mal überlegen. Und: Passwort ändern reiche doch (stimmt!). Und das Leben ohne mich sei sinnlos. Bitte bitte, nicht löschen. Ich tu es trotzdem. Tut auch gar nicht weh.

20:51 Uhr

Mein neuer Twitter-Account ist bestätigt: ksmichel2. Jetzt neu mit verbesserter Rezeptur. Mit noch besserem Passwort. Es ist so gut, dass ich es mir selbst fast nicht merken kann. Stand: 0 Follower

Nach und nach fange ich wieder meine Kontakte ein, stehe jetzt bei 80, die mir folgen, und 150, denen ich hinterher renne. Den Rest muss jetzt das Durchflöhen der Kontaktlisten bringen.

11.26 Uhr am nächsten Tag

Nicht alle haben es schon gemerkt, aber ich bin ganz froh, dass ich offenbar gar nicht so tief in Ungnade gefallen bin. Die Follower-Zahlen erholen sich so langsam wieder. Vielleicht ist ja noch jemand so nett und berücksichtigt mich am Follower Friday 😉

Und die Moral von der Geschicht: Verkürze dein Passwort besser nicht.

Moral Teil 2: (danke noch mal an John999 für den Extra-Hinweis!)

Ab und zu auf www.twitter.com/account/connections mal prüfen, ob sich da eine unbekannte Anwendung breitmacht. Bei mir war es nicht so, aber dennoch: ein guter Tipp.

Apr
09
2009
3

Geogreetings: Botschaften aus Häusern

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Es gibt ja immer mal nette Überraschungen. Heute schickte mir meine herzallerliebste Alligateuse ein Geogreeting. Hä? Is’n das?  Das ist eine Botschaft, die sich aus Buchstaben zusammensetzt, die man aus der Form von Gebäuden etc. pp. erkennen kann. *froi*

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Mrz
16
2009
2

Macht Alkohol dumm?

Etwas fachfremd, sag ich mal. Aber ein erfahrener Geocacher würde folgender Masche nicht auf den Leim gehen. Denn der guckt immer zuerst in den Hint (das Kleingedruckte).

Was in der Überschrift steht, frage nicht ich, sondern Facebook:

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Wollte ich unbedingt wissen und habe es ausprobiert. Also angeklickt. Was dumm war. Es öffnete sich ein mir sattsam bekanntes Fenster:

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Das nervt. Also geklickt und die paar Deppenfragen absolviert, zum Beispiel diese:

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Schon nach fünf Fragen hätte ich nun als Ergebnis erfahren können, ob mein IQ 137 (die seit x Tagen als „heutige Höchstpunkzahl“ genannt ist). Ein merkwürdiger Wert, wenn man weiß, wie der IQ bestimmt wird. Aber egal, ich will das jetzt sofort wissen. Upps, aber schade: Ich erfahre meinen IQ nicht sofort. Aber den mutmaßlich naiven, am Geldbeutel der Eltern hängenden, nach Bestätigung dürstenden Schölern wird ein Formular untergeschoben:

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Also Nummer eintippen, und schon kommt das Ergebnis? Vielleicht, denn ich habe bestimmt nicht genug Alkohol getrunken, um auf „Bestätigen“ zu klicken. Da im Kleingedruckten nämlich dieses steht:

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Kurz nachrechnen: Nach vier Wochen werde ich also 2,99 mal drei (pro Woche) mal vier (Wochen) = 35,88 Euro los. Ich frage mich gerade, was hier der eigentliche Intelligenztest ist? Betreiber der Seite ist übrigens die Bob Mobile GmbH. Sie geriet schon einmal in einem anderen Beitrag ins Gerede.

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Feb
24
2009
5

Pressemitteilung von Groundspeak

Heute dachte ich, mich trifft der Schlag. Beim morgendlichen Ritual, dem Durchwühlen der Pressemitteilungen las ich diese:

Mit Ihrem iPhone unterwegs geocachen

   Seattle (ots/PRNewswire) –

   – Mit Groundspeaks Geocaching-Anwendung ist die High-Tech-Schatzsuche  einfach, erschwinglich und macht Spass

   Geocaching.com, weltweite Zentrale des Geocaching-Sports, brachte kürzlich ihre offizielle Geocaching-Anwendung für das iPhone heraus.
Die von  Groundspeak, dem Besitzer von Geocaching.com entwickelte Geocaching-Anwendung  steht online im iPhone Apps Store von Apple zum Preis von 9,99 USD zur  Verfügung.

   Um am Geocaching, der von Millionen Menschen weltweit gespielten High-Tech-Schatzsuche, teilnehmen zu können, benötigt man nicht länger ein spezielles GPS-Gerät. Geocaching bietet Direktzugriff auf die Datenbank von Geocaching.com mit ihren weltweit über 700.000 Geocaches. Der Spieler kann jetzt nahegelegene Geocaches suchen, Cache-Beschreibungen und Hinweise lesen, Funde zu Protokoll geben und von unterwegs Anmerkungen machen.

   „Wir sind sehr erfreut, dass wie das Geocaching mit der neuen Anwendung noch zugänglicher machen konnten“, sagte Shauna Maggs, Groundspeaks Marketingleiter. „Geocacher benötigen jetzt weniger Zeit für die Planung und haben daher umso mehr Zeit, im Freien zu spielen. Dank dieser Anwendung kann der Geocacher jetzt jederzeit und überall auf der Welt ganz spontan Geocachen.“

   Geocaching nutzt den integrierten GPS-Chip des iPhone 3G für die Navigation und bietet eine anwenderfreundliche Bedienoberfläche mit simulierter Kompassnadel. Die Anwendung ermöglicht es dem Anwender auch, Geocache-Listen für den schnellen Zugriff zu speichern, Trackables anzulisten und bereits gefundene Geocaches herauszufiltern.

   Die Geocaching-Anwendung wird zwar am besten vom iPhone 3G unterstützt, ist aber auch mit dem iPod Touch und iPhones der ersten Generation kompatibel. Screenshots von Geocaching stehen unter http://www.geocaching.com/iphone/default.aspx zur Verfügung.

   Groundspeak Inc. aus Seattle, Washington, ist ein in privater Hand befindliches Unternehmen, das sich weltweit auf ortbezogene Unterhaltung spezialisiert hat. Groundspeak besitzt und betreibt Geocaching.com, Waymarking.com und Wherigo.com.
http://www.groundspeak.com.

Originaltext:         Groundspeak, Inc.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/74607
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_74607.rss2

Pressekontakt:
Shauna Maggs, Tel.: +1-206-302-7721, App. 112, im Auftrag von Groundspeak, Inc.

Als Garmin seine Geräte aufs Geocachen umstellte, habe ich ein solches Brimborium nicht erlebt. Ich an Garmins Stelle wäre jetzt sauer 😉

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Feb
03
2009
6

Google Earth 5 schiebt klammheimlich Chrome-Browser unter

Google Erde gibt’s nun in Version 5. Bei vorherigen Versionen ging der Blick ins All, nun richtet er sich dahin, wo noch weniger Leute waren, nämlich ins Meer. So interessant die Neuerungen sein mögen. Ganz böse ist die Tatsache, dass bei der Installation ausgerechnet der Google Chrome Browser mit untergeschoben wird: Den braucht man beispielsweise für die geteilte Ansicht mit Browser-Fenster. Der Browser hat nach Auffassung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik Sicherheitslücken.

Nachtrag:Habe natürlich Google Chrome sofort wieder deinstalliert, und schon wird wieder der bisherige Browser für die Anzeige in Google Earth benutzt. Schon beim nächsten Aufruf des Google Updaters versucht der „Don’t-be-evil“-Konzern es wieder:
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Nov
26
2008
0

Wherigo zum Zugucken

Auf dieser Internetseite findet so eine Art WheriGo zum Zusehen statt. Es ist ein Online-Buch, eine Geschichte von Christoph Benda namens „Senghor on the Rocks“. Sieht so aus:

Aufnahme1

Der Witz: So wie die Geschichte auf der rechten Seite ihren Fortgang nimmt, sieht man auf der linken Seite, wo sich das Ganze örtlich abspielt. Johannes Krtek und Flo Ledermann haben die Buchvorlage in diese interessante Form gegossen.

Worum es in der Geschichte geht? Um Dakar, Fußball, das hektische Leben als Filmer, Beziehungskisten, Urlaub und das Tantensystem. 

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Nov
12
2008
1

GPS-Spiel Fast Foot: Scotland Yard auf elektronisch

Wherigo lahmt. Ohne Frage gibt’s da kaum noch Fortschritte zu vermelden, In ganz Deutschland liegen gerade mal 56 Wherigos. Schuld ist das praktisch unbedienbar nerdige Wherigo-Programm zum Erstellen der so genannten Cartridges (das ist praktisch die Entsprechung zum Geocache). Aber das ist nicht alles. Auch mit den Multimedia-Fähigkeiten des Systems liegt Wherigo noch im Soll, zumal die soeben erst vorgestellten Garmin-GPS-Geräte nach wie vor höchstens Piepser von sich geben, aber keine Tondateien abspielen können. Jedes GPS-gestützte Stadtführungssystem hat der Wherigo-Krücke einiges in dieser Hinsicht voraus. Dafür schießen andere GPS-Spiele aus dem Boden. GPS-Mission etwa, über das ich bereits berichtete. Vor etwa einem Jahr geriet auch „Fast Foot“ auf mein Radar. Ein elektronisches Fangen-Spielen, das an das Brettspiel Scotland Yard erinnert. Eine Vorstellung.

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Nov
09
2008
3

Test: Mystery-Löser

Per Zufall bin ich auf die Seite 20Q.Net gestoßen. Das ist so eine Art „heiteres Beruferaten ohne Berufe“. Das Prinzip: Man soll an etwas denken, und die künstliche Intelligenz versucht, herauszufinden, was es ist. Dazu benutzt es Fragen, und nach jeder Antwort eine weitere, bis die KI rät.

Ich hatte als mal an ein GPS-Gerät gedacht (wieso bloß?). Die KI hat leider verloren :-) Mit einer Harmonika gehe ich nicht cachen.

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Okt
08
2008
2

Cachen mit dem Blackberry Curve 8310: Cacheberry

snap0009Mit dem Blacberry Curve (und anderen Modellen) kann man geocachen. Doch dazu muss man leiden können.

Nachdem ich mit dem Erfolg versprechenden  Trimble Geocache Navigator schon mal auf einem Nokia-Testhandy herumprobiert hatte, installierte ich ihn auch auf meinem Blackberry Curve 8310 – es hat schließlich GPS, da konnte es sich mal nützlich machen. Wie die 4Frischlinge jedoch ganz richtig kommentierten, ist der Zugriff auf die Daten des Servers oft nicht möglich, absurde Fehlermeldungen die Folge. Klartext: Du stehst im Wald, könntest cachen, kannst aber nicht, weil dazu mit dem Geocache Navigator zwingend eine Online-Verbindung nötig ist. Ach, wie schön wäre es dann, wenn ich eine Offline-Datenbank hätte – mit Zugriff auf eine Cachedatenbank im Handy. Gibt’s, und das Ganze heißt Cacheberry und wird hier vorgestellt:

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Jun
03
2008
6

Wherigo-Klon auf deutsch: GPS-Mission

Noch läuft Wherigo nicht richtig, schon scharren die Nachmacher mit den Füßen. Heute lief mir die Internetseite von gpsmission über den Weg: geomission0001

Das Karlsruher Unternehmen Orbster hat diese Idee bei der O’Reilly-Konferenz am 12. Mai vorgestellt und sucht nun Entwickler und Werkstudenten für das sogenannte „Multiplayer Schnitzeljagd Spiel“. Es soll auf GPS-fähigen Handys (Nokia Symbian S60, und Windows Mobile) laufen, benötigt eine Internetverbindung zum Nachladen von Daten (und eine dementsprechende Datenoption – welche ausreicht, wird nicht erklärt). Es soll möglich sein, dass die Mitspieler auch ohne Programmierkenntnisse eigene Missionen erstellen.

So stellt das Unternehmen „seine“ Idee (Hervorhebung durch mich) vor:

Über das Spiel GPS Mission: 
Ziel von GPS Mission ist das Lösen der Missionen, die von anderen Spielern erstellt werden. Diese können mit dem Mission Designer im Web für jeden Ort der Welt erstellt werden. Eine Mission kann eine Schnitzeljagd, angereichert mit Informationen von Sehens- oder Merkwürdigkeiten sein, zum Versteck eines Geocache führen oder auch einfach nur ein Guide zu den Lieblingsplätzen des Erstellers sein. Der Spieler sammelt beim Spielen Gold auf, das vom Ersteller der Mission hinterlegt und versteckt wird und erfüllt Fotomissionen. Mit dem aufgesammelten Gold kann der Spieler Trophäen, Medaillen und Pins als Andenken erwerben und seiner Community zeigen welche Missionen er wo erfüllt hat. Das mobile Spielen mit GPS Handy ist sehr leicht und eingängig.

Das kommt mir doch irgendwie reichlich bekannt vor. Aber es ist nicht der Betreiber von gps-adventures, über den wir alle so herzlich gelacht haben.

Ein Programm zum Erstellen der Missionen gibt es noch nicht auf der Seite, ebensowenig werden Missionen angezeigt. Offenbar ist die Seite soeben erst aus dem Ei geschlüpft.

Es gefällt mir jedoch ganz entschieden nicht, dass hier mal wieder der Begriff Geocache vereinnahmt wird. Ich bin auch nicht sicher, wie gc.com das findet.

Der Highttech-Gründerfonds Bonn sowie die Messago Holding GmbH (Stuttgart/China) sollen nach der hauseigenen Presseinformation für die Finanzierung sorgen. Letztere schielt nach den Worten von Geschäftsführer Hilligardt besonders auf den Erfolg in China.

Das Geschäftsmodell (also das Geldverdienen) soll auf den „Verkauf digitaler Gütern und Power-Ups, die dem Spieler einen Mehrwert dienen„, basieren.

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