Mai
13
2008
6

World Wide Flash Mob Event, Abteilung Kassel

Es waren auch Leute aus Kassel dabei, als sich am 10.Mai ungefähr 560 Leute (schwören die Veranstalter) am Landschaftsfenster in der Documentastadt Kassel im wahrsten Sinn zusammenrotteten, zu einem so genannten Flash Mob.

Um Schlag 19 Uhr ging es los, da wurde ein Behälter aufgestellt und eine Reihe merkwürdig unauffälliger Leutchen, die sich zum Teil sogar zu kennen schienen, strömte einem Zentrum zu, aus dem heraus immer wieder: „Logzettel, Logzettel!“ gebrüllt wurde. Schnell musste es schon gehen, denn loggen durfte nur, wer bis spätestens 19 Uhr 15 seinen Logzettel abgegeben hatte. Einer Journalistin, die dort eifrig Cacher ausfragte, wurde kurzerhand der Stift entrissen mit der Bemerkung: „Der muss loggen – das ist wichtiger!“.

Ich habe dort mit meiner alten Cam gefilmt und ein paar verwackelte, schlecht belichtete und sinnentstellend gekürzte Fragmente für die Daheimgebliebenen ins Netz gestellt, hier der Link zu DeineTube:WWFM-Video auf Youtube. Über fleißige Bewertungen würde ich mich nicht ärgern 😉 .

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Apr
21
2008
3

Beelitz-Lust

beelitz_035_m Endlich war es soweit. Und jetzt konnte sie es endlich tun. Sie streichelte genussvoll über die strammen Soldatenschenkel, war nach kurzer Zeit nicht mehr zu halten. Viel zu lang hatte sie auf den Moment gewartet. Sie griff zitternd zwischen seine Beine, wo sich sein rund drei Zentimeter dickes Ding ihr schon entgegenstreckte. Ein Lustseufzer drang aus ihrem Mund. Die Zuschauer des Aktes echoten die Erregung, doch viel zu schnell, schon nach ein paar Manipulationen an der Dose, war der Höhepunkt erreicht und ihr Interesse an ihm erlosch. Stattdessen ging es dann nur noch um rote Pfeile. Die uns alle zum Beelitz-Event führen sollten. Ein Bericht:

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Mrz
28
2008
3

Interview mit Lost-Place-Spezi "Hornesia"

Als wir neulich zu Ostern im Großraum Fürstenberg-Neustrelitz cachen waren, suchten wir uns dafür die tollen Lost-Place-Caches von Hornesia aus. Sie verlangen teilweise körperlich eine Menge, bieten an manchen Stationen endlos scheinende Versteckmöglichkeiten und bieten sehr eindrucksvolle Einblicke in die Zeit, als in vielen Kasernen russisches Leben herrschte. Ich nahm mir vor, Bert zu fragen, ob er für ein paar Fragen bereit steht. Und wie am Telefon, so war auch seine Antwort „rapido“ 😉 da. Hier das Interview:

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Mrz
25
2008
5

Geocacher löschen Feuer auf Lost-Place-Gelände

geocaching_ostern_049Am Ostersonnabend löschten wir während der Suche nach dem Cache „Irre Anstalt“ (GC168F6) einen noch kleinen Brand. Wer weiß, was passiert wäre, wenn sich jeder auf diesem Gelände an gewisse Schilder gehalten hätte? Die ganze Geschichte:

Zuerst war alles wie immer, abgesehen davon, dass es als Ausgleich zu grünen Weihnachten nicht weiße Ostern geben sollte. Auf dem Lost-Place-Gelände der ehemaligen Nervenheilanstalt trafen wir Fotografen, ausgerechnet dort, wo wir den Starthinweis suchen wollten. Kurze Zeit später – wir warteten noch draußen – kamen sie wieder raus, hustend: „Oben brennt’s!“ und wir hatten damit die Erklärung für den Geruch, den wir bislang auf vorgezogene Osterfeuer geschoben hatten. Im ersten Stock war ein Schwelbrand des Fußbodens im Gang, dessen Flammen bereits anfingen, um sich zu greifen.

Alligateuse und Ina hatten kaltblütig schon den Hinweis für die Station anderswo gesucht und gefunden, und nun beratschlagten wir, was zu tun war. Die beiden Fotografen wollten die Feuerwehr rufen, wir überlegten, ob wir den Brand selbst löschen können. Matthias hat mit solchen Sachen mehr Erfahrung, und nachdem wir auf dem Weg schon einen Kanister gefunden hatten, füllte er ihn mit Wasser aus dem See. Dann ging es ans Löschen:

geocaching_ostern_062

Danach suchten wir wieder weiter, suchten zum Ende hin aber noch einmal den Raum auf. Matthias kippte noch einen weiteren Kanister mit Wasser auf die noch leicht rauchenden Stellen, und das war es dann wohl auch.

Wir waren froh, dass es so ausging. Es wäre natürlich schade gewesen, wenn ein Feuerwehreinsatz nötig gewesen wäre, denn der hätte sicherlich eine Verschärfung der Sicherungsmaßnahmen nach sich gezogen.

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Feb
25
2008
2

Fertig …

R0014634waren wir alle, als wir uns gestern am frühen Abend vorm Fressnapf in Schwerin voneinander verabschiedeten. Wir, das heißt M.B., Marmotte, Sobo, meine Alligateuse und ich. Wir  nahmen die Chain-Reaction-Teile I, II, und III in Angriff, noch ein paar andere Caches in der Gegend, und nach einem supernetten Treffen mit Thom und Aba bei örtlichen Vergleichstürken ging es noch zu ArDos Osteroschno! Woyennyi Rajyon (GC18649).

Schade, dass man nicht detailliert berichten kann, was wir so alles erlebten, aber wir wollen ja nicht spoilern 😉 Es war jedenfalls ein super Cache-Wochenende mit tollen, phantasievollen Verstecken, einigen leckeren Einlagen und viel Boah-Effekten. Aber mehr sagen wir nicht:

nixhoerensagensehen

Feb
19
2008
0

Der Weg ist das Ziel – wirklich?

Unsere „Ih-stinkt-das-nach-Gülle-Tour“ führte uns am Wochenende ins Gebiet um Bad Oldesloe. Etliche nette Multis standen auf der Liste, und auch ein Tradi namens Altenfelde zu Ostern (GC11ZJ2) von Hatje. Beim Loggen beobachtete uns ein Mann. Wir taten, was wir immer tun, nämlich erklären, was es mit der Dose auf sich hat, und dass wir mitnichten Drogenschmuggler, Terroristen oder gar Spione seien, sondern größtenteils harmlos.

RIMG0033 Gleich nebenan stand ein Schuppen, der erkennen ließ: Hier wohnt ein Modellbahn-Freak. Und Herr Rose, so hieß der gute Mann, ließ uns einen Blick ins Innere werfen. Nach eigenem Bekunden hat er die weltgrößte Sammlung von Wiking-Autos. Und die zeigt er gern, auch im Internet auf www.eisenbahnanlage.de. Obwohl noch etliche Dosen auf dem Zettel standen, schwatzten wir ziemlich ausgiebig mit Herrn Rose und Annett kaufte sich noch ein kleines Metall-Kroko.

Für mich war diese Begegnung trotz reichlich schöner Caches (insgesamt loggten wir 25 Finds und 3 DNFs) wohl das Ereignis des Tages. Eine Zufallsbegegnung, die zeigt, was Geocaching eigentlich auch sein sollte: Öffnung des Blickwinkels auf verborgene Schätze – Nichtalltäglichkeiten.

Dann unser DNF beim Schatz am Hünengrab (GCX95G): Großartige Natur, sehenswerte Schluchten, Indiana-Jones-Brücken, die man Norddeutschland normaleweise gar nicht zutraut. Hier sind wir reichlich anderthalb Stunden herumgetappt, ohne auf den ersten Hinweis zu treffen. Was eindeutig an uns lag, denn andere haben es ja auch geschafft, einige sogar ganz ohne Probleme. Dabei glaubten wir noch, großes Glück zu haben, als wir nach der ersten Runde durch die Scheibe eines parkenden Autos eine Karte mit den eingezeichneten Hügelgräbern entdeckten. Aber auch die führte nicht zum Stein der Weisen, sondern erzeugte nur steinerne Mienen.

Vom Standpunkt des Statistikcachers hat uns die Begegnung mit dem Modellbahner und der zeitaufwändige DNF „den Schnitt versaut“. Aber beide Caches hatten was. Ich glaube, an die beiden Caches werde ich mich bestimmt mit dem berühmten „wisst ihr noch“ erinnern, wenn man mal übers Cachen quatscht.

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Jan
13
2008
0

Geocaching mit der Nüvi 700er-Serie

Dass ein Navi zusätzlich zum GPS-Handempfänger keine schlechte Idee ist, haben wir in zig Touren „erfahren“. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Kein Herausfummeln des Garmin aus der Autohalterung bei jedem Cache
  • Größeres Sichtfeld des Navis
  • Auf dem Hand-GPS kann die Topo-Karte eingeschaltet bleiben
  • Alle Caches können in einem Rutsch sowohl fürs Hand-GPS als auch für das Navi als POIs gespeichert werden
  • Beim Navi lassen sich die TMC-Infos berücksichtigen.

Üblicherweise machen wir es so, dass wir uns eine Cache-Tour vorher genau ausarbeiten. Dazu benutzen wir M$ Autoroute, GSAK und Makros von Michael Zielinski. Ein möglicher Ansatz zur Planung hat der Liegerad-Cacher 😉 zum Beispiel hier im Detail beschrieben.

Ein Nachteil der Autoroute-Methode: Die Karten sind in der Regel viel älter als die auf dem Navi, die Vorschläge wirken daher manchmal surreal.

Mit Spannung wartete ich auf die Nüvi 700er-Serie. Damit sollte die automatische Routen-Optimierung für mehrere Ziele möglich sein. Am Freitag fiel mit ein Test-Gerät in die Hände, und ich überspielte gleich mal ein paar Caches als POI mi Hilfe des POI-Uploaders von Garmin. Funktioniert alles wie gehabt und zum Beispiel von den alten Street-Pilots bekannt.

Wie plant man eine Route? Das geht so:

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Jan
06
2008
0

Kleine Kiel-Tour

Heute sind Sobo, meine alligateuse und ich mal wieder zu einer kleinen Kiel-Tour aufgebrochen. Aber so viele Caches sind’s dann doch nicht geworden: zu kalt, zu nass und bääh. Insgesamt kamen rund 25 Caches auf den Zähler, einige tolle, einige gefielen weniger.

Toll: zum Beispiel GC10M90 (Tube Madness von KBreker). Hier mussten wir ordentlich einen kippen. Auch nett: der Mini-Multi GC11W9D (Schwedenecker Ortsteile: Mariannenhof by Team Moorwurm): Kleines Privatwäldchen mit zurzeit höchst matschigen Wegen. Gefallen hat mir auch GCRCFK (Moorwiesenbrücken by wind.chill), weil wir ganz in der Nähe noch den starken landschaftlichen Kontrast zur Hochhaussiedlung hatten und plötzlich über einen Bohlenweg im Moor stapften.

Nicht so doll: Eingesaut habe ich mich bei GCYZ4P (AKC 12.0 Altona Kieler Chaussee 12.0 Meilen). Der Petling steckte gut eingesupscht im Dreck. Aber das ist keine Klage, denn der Owner kündigt Müll etc. pp an. Und bei GC154DW (Stein der Weisen, by KielerDeern) hat ein Wiederverstecker seine Arbeit so gut gemacht, dass locker eine D=2,5 draus geworden ist – bei einem Versteck, das so schon nicht einfach ist, wie viele Vorlogger schreiben.

Kurz nachdem wir uns noch einen legga Döner bei Erdem in Kiel genehmigten, begann es zu regnen. Nach ein paar Einsammel-Caches ein Zeichen zur Heimfahrt.

Nettes am Rande: Wir trafen noch „Siir“ am Cache GC141KF (Overview by die Kieler). Sie hoben gerade ihren zweiten (!) Cache, als wir sie erblickten und gleich die Lage peilten. Um sie ein wenig zu ärgern, stellten wir uns direkt neben sie und gaben vor, Schiffchen gucken zu wollen. Wäre schlecht gewesen, denn die beiden hatten die Dose noch nicht zurückgelegt. Aber nach wenigen Sekunden fragten wir sie einfach, ob wir jetzt auch loggen dürfen. Nach einem kurzen Schwatz ging’s weiter. Viel Spaß, Ihr beiden!

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Aug
26
2007
2

129 Caches an einem Tag

129 Caches an einem Tag – so viel hatte ich noch nie loggen können. Schon um 4 Uhr trafen wir uns am S-Bahnhof Bahrenfeld, und Annett, Martin (Madkraut) und ich stiegen ins Auto von Dirk (NDR). Zwei Stunden später loggten wir die erste Dose. Doch dann das erste Hindernis: Die Regenfälle der letzten Tage sorgten für großräumige Überflutungen. Das zwang uns zu einem riesigen Umweg. Sollten wir uns zu viel vorgenommen haben? Die ganze Geschichte:

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Jun
07
2006
0

Die 1000 sind geknackt

Während unseres Pfingstausfluges zum VPK-Geofoxing-Event hatten wir einen fabelhaften Aufenthalt in unserer Bed-and-Breakfast-Bleibe „de Papiermaecker„.

Am nächsten Tag ging’s nach Ostfriesland, wo wir (meine Alligateuse, Franzi und ImkeCaro) einige von Tembos Caches aufstöberten und den netten Baumsuchern etwa Zeit, Kuchen und Kaffee „stahlen“ – vielen Dank auch für den Tipp, den Rhodo-Rundgang in Westerstede noch zu machen. Das hat echt Spaß gemacht, in den haushohen blühenden Büschen umherzulaufen.

Imke lud uns netterweise zum Übernachten ein, und am nächsten Tag liefen wir die Draisinenstrecke ab und fuhren eine größere Nordschleife ab, die wir zuvor mit GSAK und Autoroute geplant hatten.

Und irgendwann auf dem Weg fiel sie dann auch, meine 1000-Caches-Marke. Na endlich… gefeiert wurde aber nicht. Ehrlichgesagt, wollten wir lieber weiter cachen 😉

Das taten wir dann auch bis zum Abend. Der krönende Abschluss war dann dieser: Kurbelf?hre.

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