dachte ich, als ich heute früh die Zugriffszahlen gesehen habe: über 3500 Zugriffe, allein in der Zeit von 23 Uhr bis kurz vor 6 Uhr. Alle über gewisse IP-Nummern im überteichigen Gebiet. Tja, ob das wohl mit dem vorvorigen Beitrag zu tun hat?
14
2008
Neues aus Babelfish-istan
Who wanted to buy always times a new stand for carrying forward and which finds credit card stand stupid, for there is now somewhat completely fine. It is not completely clear only unfortunately from the Babelfish translation, which that should actually be.
Seht selbst: (Bitte draufklicken!)
Zu haben ist das tolle Teil, wenn man herausbekommen hat wie es geht und man es danach immer noch will, bei www.klick.it .
12
2008
Unterwegs-Stativ für die Hosentasche
Außer dem GPS und der Cachebeschreibung gehört ein Fotoapparat bei den meisten zur festen Grundausstattung beim Cachen. Doch – oje! – immer sind alle anderen auf dem Foto, aber man selbst nicht. Was tun? Findige Improvisierer nehmen dann den Selbstauslöser zur Hilfe, wobei das Ergebnis nicht immer den Ansprüchen genügt: —>
Aber jetzt kommt’s:
Tätä! Vorhang auf, und zückt schon mal eure Kreditkarten zum Bestellen. Ersatzweise könnt ihr euch darüber aufregen, WOFÜR manche Leute Geld ausgeben. Hier ist er, das einzigartige, das unverzichtbare, das supertolle …
29
2008
Cachen 2012: Das Abo
Neulich, im Jahre 2012 beim Cachertreffen. Irgendwo im Nirgendwo.
Erwin schüchern: “Ja, hallo zusammen! Ich bin der Erwin. Ich hab gerade mit dem Geocaching angefangen!”
Cacher-Opa guckt desinteressiert. Cacher-Proffi (er heißt so, weil er seine Doktorarbeit übers Geocaching geschrieben hat) sabbelt weiter mit Micro-Dosi.
Erwin, etwas lauter: “HALLO! ICH BIN DER ERWIN!”
Cacher-Opa weiß, was Höflichkeit ist und quetscht sich ein “Moin!” ab. Das Unheil nimmt seinen Lauf.
Erwin: “Machst du das schon lange?”
Cacher-Opa: “Seit 2002. Damals waren die Satelliten noch aus Holz, und die GPS-Empfänger mussten wir selbst bauen. Die wogen dann fast 20 Kilo. Und Caches gab es fast noch gar keine hier. Da war dann immer eine mehrtägige Expedition fällig! Das waren noch Zeiten!” Opa hustet, streichelt auffällig sein Cacher-Verdienstkreuz am Bande.
Erwin, ehrfürchtig: “Da hast du ja bestimmt schon eine ganze Menge gefunden! ich hab gerade erst 20 Caches geloggt.”
Cacher-Opa: “Och, ich hab nur 312. Meistens komme ich nicht zum Cachen, weil im grünen Forum immer so viel los ist. Aber dafür sind meine Caches alles Multis. ” Cacher-Proffi und Micro-Dosi werden aufmerksam und holen schon mal tief Luft.
Cacher-Proffi: “Da kann ich über! 8798!”
Worauf Micro-Dosi hackt: “Hähä – 12023!”
Cacher-Proffi weiß: “Klar, weiß ich doch. Aber du hast die Hälfte davon ja gar nicht selbst gefunden, also bleiben nur noch 6000 übrig.”
Erwin fragt schüchtern: “Wie? Was? Was meinst du denn damit: Nicht selbst gefunden?”
Cacher-Proffi genervt: “Na, ist doch klar: Er hat ein Abo!”
Erwin geschockt: “Und wie geht das?”
Cacher-Proffi erklärt es langsam, so wie man es einem kleinen Kind etwas beibringt: “Da bezahlt man Geld an einen fremden Onkel, und der loggt dafür Caches, wenn man selbst keine Lust hat, loszugehen.”
Erwin: “Machen das denn viele?”
Micro-Dosi hat sich wieder gefasst: “Klar, und noch ganz andere Sachen. Zum Beispiel kannst du tageweise Guides für eine Gegend buchen. Die stellen dir eine Tour zusammen, haben immer eine Ersatzdose dabei und verraten auch alle Hints. Notfalls, zum Beispiel, wenn du dich nicht bücken willst, machen sie auch das für dich. Gegen Aufpreis übernehmen sie auch das Loggen – auf Papier und sogar Online. Und mit Spezialpaket nehmen sie dir sogar das Handling mit diesen doofen TBs und Coins ab. Ich habe noch das Add-On-Paket Foto gebucht. Da musste ich nur einmal ins Studio, und jetzt bekomme ich Beweisfotos für alle möglichen Orte, wo ich niemals hinwill. Klasse Sache!”
Cacher-Proffi: “Klar, Mann! Ich habe zum Beispiel einen Berater, der mir ständig die cache-trächtigsten Gegenden verrät. Außerdem hält er mich über die Konkurrenz auf dem Laufenden.”
Erwin wird neugierig: “Konkurrenz? Ich dachte, das ist nur ein Hobby?”
Cacher-Proffi mitleidig: “Ja, für dich Anfänger vielleicht. Aber wenn ich in der Hitliste Plätze verliere, dann springen die Sponsoren ab.”
Erwin glotzäugig: “Spon…so…ren?”
Micro-Dosi stöhnt: “Du weißt aber auch garminix! Jeder Spitzencacher hat natürlich Sponsoren. Die versorgen Leute wie uns mit Cache-Mobilen, Kraftnahrung, PDA-Phones und außerdem mit Outdoorklamotten und allem anderen. Ich habe zum Beispiel einen Werbevertrag bei T-Mobile.”
Erwin staunt: “Und was musst du dafür tun?”
Micro-Dosi unschuldig: “Nichts. Nur immer mit der Signatur: “Dieses Log wurde Ihnen präsentiert von T-Mobile” loggen.”
Und Cacher-Proffi ergänzt: “Und ich arbeite beim Cachen für diverse Landesvermessungsämter, prüfe die Karten für Navteq und lege noch Dosen für Tourismus-Verbände.”
Erwin: “Hast du dafür denn noch Zeit?”
Der Cacher-Proffi beugt sich herüber und sagt gönnerhaft: “Logisch! Was ist denn schon dabei. Einmal mit dem Panzer durch den Wald und alle 161 Meter eine Filmdose ins Gebüsch schmeißen. Das ist doch ruckzuck gemacht. Die Cache-Beschreibung generiert der Phrasengenerator automatisch und das Veröffentlichen macht ein GSAK-9-Makro mit links.”
Erwin, nah der Panik: “Aber … das ist doch nicht schön! Und was sagen überhaupt die Reviewer dazu?”
Cacher-Proffi und Micro-Dosi lachen: “Die haben wir alle im Sack! Was denkst du denn? Ohne Cacher wie uns wär doch nichts mehr los in Deutschland.”
Erwin steht auf, dreht sich abrupt um. Im Rausgehen murmelt er: “Nee, nicht OHNE euch, sondern WEGEN euch!”
Cacher-Proffi, Micro-Dosi und Cacher-Opa gucken sich an und feixen: “Saugut! Wieder ein Newbie weniger! Wollen wir morgen mal eine kleine Tour machen? Sind wieder ein paar schöne Latsch-Multis draußen.”
Cacher-Proffi kichert: “Klar Mann. Ich muss nur noch geschwind meine Sherpas losjagen, ein GPS kaufen.”
Und Micro-Dosi: “Ich nehme lieber meine Colorado-Tüte in den Wald.”
