Noch läuft Wherigo nicht richtig, schon scharren die Nachmacher mit den Füßen. Heute lief mir die Internetseite von gpsmission über den Weg: ![]()
Das Karlsruher Unternehmen Orbster hat diese Idee bei der O’Reilly-Konferenz am 12. Mai vorgestellt und sucht nun Entwickler und Werkstudenten für das sogenannte “Multiplayer Schnitzeljagd Spiel”. Es soll auf GPS-fähigen Handys (Nokia Symbian S60, und Windows Mobile) laufen, benötigt eine Internetverbindung zum Nachladen von Daten (und eine dementsprechende Datenoption – welche ausreicht, wird nicht erklärt). Es soll möglich sein, dass die Mitspieler auch ohne Programmierkenntnisse eigene Missionen erstellen.
So stellt das Unternehmen “seine” Idee (Hervorhebung durch mich) vor:
Über das Spiel GPS Mission:
Ziel von GPS Mission ist das Lösen der Missionen, die von anderen Spielern erstellt werden. Diese können mit dem Mission Designer im Web für jeden Ort der Welt erstellt werden. Eine Mission kann eine Schnitzeljagd, angereichert mit Informationen von Sehens- oder Merkwürdigkeiten sein, zum Versteck eines Geocache führen oder auch einfach nur ein Guide zu den Lieblingsplätzen des Erstellers sein. Der Spieler sammelt beim Spielen Gold auf, das vom Ersteller der Mission hinterlegt und versteckt wird und erfüllt Fotomissionen. Mit dem aufgesammelten Gold kann der Spieler Trophäen, Medaillen und Pins als Andenken erwerben und seiner Community zeigen welche Missionen er wo erfüllt hat. Das mobile Spielen mit GPS Handy ist sehr leicht und eingängig.
Das kommt mir doch irgendwie reichlich bekannt vor. Aber es ist nicht der Betreiber von gps-adventures, über den wir alle so herzlich gelacht haben.
Ein Programm zum Erstellen der Missionen gibt es noch nicht auf der Seite, ebensowenig werden Missionen angezeigt. Offenbar ist die Seite soeben erst aus dem Ei geschlüpft.
Es gefällt mir jedoch ganz entschieden nicht, dass hier mal wieder der Begriff Geocache vereinnahmt wird. Ich bin auch nicht sicher, wie gc.com das findet.
Der Highttech-Gründerfonds Bonn sowie die Messago Holding GmbH (Stuttgart/China) sollen nach der hauseigenen Presseinformation für die Finanzierung sorgen. Letztere schielt nach den Worten von Geschäftsführer Hilligardt besonders auf den Erfolg in China.
Das Geschäftsmodell (also das Geldverdienen) soll auf den “Verkauf digitaler Gütern und Power-Ups, die dem Spieler einen Mehrwert dienen“, basieren.