Am Ostersonnabend löschten wir während der Suche nach dem Cache “Irre Anstalt” (GC168F6) einen noch kleinen Brand. Wer weiß, was passiert wäre, wenn sich jeder auf diesem Gelände an gewisse Schilder gehalten hätte? Die ganze Geschichte:
Zuerst war alles wie immer, abgesehen davon, dass es als Ausgleich zu grünen Weihnachten nicht weiße Ostern geben sollte. Auf dem Lost-Place-Gelände der ehemaligen Nervenheilanstalt trafen wir Fotografen, ausgerechnet dort, wo wir den Starthinweis suchen wollten. Kurze Zeit später – wir warteten noch draußen – kamen sie wieder raus, hustend: “Oben brennt’s!” und wir hatten damit die Erklärung für den Geruch, den wir bislang auf vorgezogene Osterfeuer geschoben hatten. Im ersten Stock war ein Schwelbrand des Fußbodens im Gang, dessen Flammen bereits anfingen, um sich zu greifen.
Alligateuse und Ina hatten kaltblütig schon den Hinweis für die Station anderswo gesucht und gefunden, und nun beratschlagten wir, was zu tun war. Die beiden Fotografen wollten die Feuerwehr rufen, wir überlegten, ob wir den Brand selbst löschen können. Matthias hat mit solchen Sachen mehr Erfahrung, und nachdem wir auf dem Weg schon einen Kanister gefunden hatten, füllte er ihn mit Wasser aus dem See. Dann ging es ans Löschen:
Danach suchten wir wieder weiter, suchten zum Ende hin aber noch einmal den Raum auf. Matthias kippte noch einen weiteren Kanister mit Wasser auf die noch leicht rauchenden Stellen, und das war es dann wohl auch.
Wir waren froh, dass es so ausging. Es wäre natürlich schade gewesen, wenn ein Feuerwehreinsatz nötig gewesen wäre, denn der hätte sicherlich eine Verschärfung der Sicherungsmaßnahmen nach sich gezogen.