Am 25. Mai 2007, einem ansonsten friedlichen und absolut unbedeutendem Tag, durchbrach eine Aneinanderreihung von Buchstaben die Schutzwälle des grünen Forums. Daniel Telaar, dessen Alter Ego nicht etwa nach dem Roten Baron benannt ist, sondern nach dem Geographen Ferdinand von Richthofen, rief auf zu einer Umfrage zum Thema Geocaching.
Daraufhin entspann sich eine lange Diskussion, die der Geographen-Diplomand Daniel würdevoll absolvierte, ohne sprachliche Loopings zu drehen oder verbales Dauerfeuer abgeben zu müssen. Einige Leser des Forums sahen sich ungern unter dem Seziermesser der Wissenschaft und argwöhnten kommerzielle Ausbeutung. Doch Daniel ließ sich nicht provozieren, erklärte geduldig, worum es ging.
Viele füllten daraufhin seinen länglichen Fragebogen aus, verschnauften zwischendurch ab und zu mal, denn das Ding war WIRKLICH lang. Es haben 1982 Geocacher den Fragebogen bis zum Ende und ohne Quatscheintragungen ausgefüllt. Zur Belohnung gab es ein paar Geocoins und andere Nettigkeiten zu verlosen, und sie wurden nicht nur versprochen, sondern auch verschickt.
Nun, seit 20. Februar stehen die Früchte seiner Arbeit im Internet. Die Studie ist unter der Adresse http://da-geocaching.dtelaar.de/ herunterzuladen. Ein paar wichtige Kernthesen daraus will ich in Einzelepisoden aufgreifen. Hier die erste: