Jul
29
2009

Was Flash-Mobs, Twitter und SBAs miteinander zu tun haben

Ich kann mir nicht helfen: Ich habe den Eindruck, dass die Angriffe auf das Hobby Geocaching immer massiver werden und das Dosensuchen bis zur Unkenntlichkeit deformieren. Das ist zwar allgemeines Lamento nach Art des “Früher-war-alles-besser” - in der Zeit, als die Satelliten noch aus Holz waren und mit einer Zwille in die Umlaufbahn geschossen wurden. Das ist aber jetzt nicht gemaint. Auch nigt, das es immä mär Locks und Keschs mid 0-Euro-Rächtschraibunk giebt.

Mir geht’s um die Verrottung des Geocachings von innen. Also: Was wir selbst tun, um uns den Spaß zu verderben. Dazu gehört für mich auch das Zulassen von miesen Caches. Die entspannte Sichtweise wäre: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. In Verbindung mit: Man muss ja nicht jeden Cache machen. Stimmt.

Aber nun muss man ja offenbar schon massiv auftreten, damit mal einer überhaupt ETWAS merkt. So wie beim GPS-Event, das mit Müh und Not nur dank 99 SBA-Logs durch eine weitgehend entschärfte Version ersetzt wurde. Hier haben das grüne Forum und Twitter eine wichtige Rolle gespielt, so dass diese flash-mob-artige SBA-Welle überhaupt in Gang kam.

Schon in den Logs dazu kam immer wieder auch die Frage auf, wie es denn passieren kann, dass ein Cache, der offensichtlich den Guidelines zuwiderläuft, trotzdem freigeschaltet werden kann, während bei anderen Caches offenbar nicht nur das Metermaß, sondern auch die Mikrometerschraube zur Abwehr eines Caches bemüht werden.

Und nun hat Stefan von den Cyberberrys auf einen krassen Fall aufmerksam gemacht: Einen Cache, der kreuz und quer durch ein (gar nicht so) schwedisches (sondern niederländisches) Möbelhaus führt. Mystphi fand sofort die Stelle der Guidelines, die genau solche Caches ablehnt (Hervorhebung durch mich):

Gewerbliche Caches

Gewerbliche Caches werden ohne vorherige Genehmigung durch Groundspeak nicht veröffentlicht. Als gewerblich gelten Geocache-Listings oder Geocaches, die bei Groundspeak, Groundspeaks Angestellten oder den ehrenamtlichen Reviewern den Eindruck erwecken, vor allem oder unter anderem eingereicht worden zu sein, um Kunden zu werben oder Gewinn zu erzielen. Ein Geocache gilt als gewerblich, wenn der Suchende ein Geschäft betreten, mit Angestellten interagieren und/oder ein Produkt oder eine Dienstleistung erwerben muss oder wenn das Cache-Listing Züge von Reklame, Marketing oder Werbung aufweist.

Bis jetzt hat der Cache GC1WBD9 3 SBA-Logs (eins von mir) und ein weiteres durch eine pflanzliche oder anorganische Spezies (vulgo: Sockenpuppe). Ich hoffe, dass hier reagiert wird, zumal der Ton (bislang) noch nicht persönlich und verletztend ist - was auch, bitteschön, so bleiben sollte. Hier kann man sich einfach auf die Sachebene zurückziehen, und es ist keine Frage, ob einem der Cache gefällt oder nicht.

Woran liegt es denn, dass es solche Aktionen geben muss? Vielleicht daran, dass die entsprechenden Einträge in den Rubriken “Caches, die falsch gelistet sind” im grünen und blauen Forum nicht mehr beachtet werden? Müssen wir wirklich zur Brechstange greifen und via Twitter oder Forum zu massenhaftem SBA aufrufen, weil ein zartes Klopfen gar nicht weiter beachtet wird?

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Written by ksmichel in: Sinn-Sachen-Suchen |

21 Kommentare »

  • DL3BZZ sagt:

    Ist schon komisch, wieviel Zeit einige verbringen, um solche o. änliche Caches zu suchen u. SBAs zu schreiben. Und dann mit SP-Namen. Es tauchen immer mehr von diesen auf.
    Haben nach Ikea, MCD, u.ä. wohl alles durchsucht u. einen SBA geschrieben. Auch nicht geprüft, ob es damit irgendwie zusammen hängt. Anscheinend haben die ein psychologisches Problem.
    Ach so, FlashMobs finde ich auch nicht so gut, obwohl ich den in KS sehr gut fand sowie einen auf einen Weihnachtsmarkt.
    Aber muss man sich mit Wasserpistolen u.ä. nass spritzen? Was hat das mit GC zu tun?
    Weiterhin frohes Cachen.

    Bis denne
    Lutz, DL3BZZ

  • Carsten sagt:

    Oschn hat so recht: “Geocaching war mal unser Spiel. Warum holen wir es uns nicht wieder zurück?” Wenn es sein muss, eben auch mit den von dir genannten Methoden. Geocacher sind doch bestens untereinander vernetzt. Entdecken wir einfach die Möglichkeiten! (Ups, das war jetzt ja auch fast Werbung *g* Passt aber ;) )

  • D-Buddi sagt:

    genau, bilden wir eine Geheimpolizei, so eine Cache-Sonder-Kommando…

    Im Ernst, natürlich sollte man aufpassen das die Caches eine Grenze nicht überschreiten, dann kommt jetzt halt ein SBA bei dem IKEA und fertig. Was mich stört ist dieses zusammenrotten auf irgendwelchen Plattformen und dann mal zeigen wo der Hammer hängt… Das führt soweit das da Leute SBAs posten die vergleichbare Caches aber ansonsten schon intensiv gelobt haben… Ach ja, wie ich eben las liegt das an der Größe des Ladens. Da sollten wir dann mal festlegen wie groß der Laden denn nun genau sein soll…

    Auch zeigt gerade das Event-Beispiel das es im Moment VIEL zu WEIT geht, da wurden ja nicht nur SBAs geloggt, da wurde regelrecht gebrandschatzt, mit Drohungen, Beleidigungen und was weiß ich nicht… Was macht das Cachen mehr kaputt eine im promille Bereich liegende Anzahl Caches die nicht ok sind oder diese neue Hetzjagd inklusive ihrer Auswucherungen??

    Sorry, aber da häufen sich langsam eine kleine Anzahl Cacher zusammen die bestimmen wollen was nun ok ist oder nicht. Und wenn das nicht klappt wird es als Mob mit Hatz und Beleidigungen versucht…

    Von daher gebe ich dir erst mal recht, d.h. man sollte als Einzelner sicherlich mit aufpassen und ggf. einfach mal mit dem Owner kommunizieren statt immer gleich die unseelige SBA-Keule zu schwingen, von daher gebe ich dir ja recht, der momentane Weg erscheint mir aber überaus fragwürdig!

    MfG Jörg

  • D-Buddi sagt:

    by the way, der Niveau des Tons geht mit “What a bullshit” wieder mal in die übliche Richtung 8-) Den davor, “nichts gegen den Owner verstösst halt nur gegen die Regeln” fand ich absolut ok.

    MfG Jörg

  • fotomike sagt:

    Geocaching ist ein Spiel. Mit festgelegten, für alle verfügbare Regeln. Gleichbehandlung ist ein Muss. Solange klar ersichtlich ist - und das ist es in diesem Fall - dass eine Regelwidrigkeit vorliegt, ist es ein Unding, dass die Regelwächter den durchgehen lassen. Und ich habe was gegen Ungleichbehandlungen aller Art! Punkt.
    Halma ist ebenfalls ein Spiel. Mit festgelegten Regeln. Auch diese können nicht nach Gutdünken so weit geändert werden, dass nachher “Mensch ärgere Dich nicht” daraus wird…

  • BlueGerbil sagt:

    Ich finde den fraglichen Cache ja auch mehr als daneben, aber das Obernörgler Mystphi da wieder was zu nörgeln hat, überrascht mich nun gar nicht.

    • Mystphi sagt:

      Bischen inkonsequent, findest Du nicht? Selber findest Du den Cache “daneben”, beschwerst Dich jedoch darüber, dass ich nörgle. Im Übrigen habe ich meine Kritik begründet, wohingegen die Aussage “What a bullshit!” wohl eher etwas dürftig ist.

      Gruß
      Gerald

  • Mystphi sagt:

    Diesem Artikel kann ich vollkommen zustimmen. Ich habe schon seit längerer Zeit für mich entschieden, mir nicht mehr jeden hingeworfenen Schwachsinn gefallen zu lassen. Das bezieht sich nicht nur auf Caches mit eindeutig kommerzieller Ausrichtung, sondern ganz allgemein auf grobe Fehler oder Qualitätsmängel. Da nehme ich in den Logs dann auch kein Blatt mehr vor den Mund, wobei Sachlichkeit nach wie vor oberstes Gebot sein muss. Aber genau diese Einstellung “Was nicht gefällt, braucht man ja nicht zu suchen” hat eine ganz gefährliche Komponente. Neucacher nehmen sich an solchen schlechten Caches ein Beispiel und legen in gutem Glauben ebensolchen Mist. Bei den rasch steigenden Zahlen von Neucachern hat man da ganz schnell einen sich potenzierenden Effekt (schlechte Caches sind oft gerade die, die auch einfach zu legen sind). Da hilft nur das frühzeitige Aufzeigen von Mängeln mit den notwendigen Konsequenzen. Ich selbst halte einen SBA für ein durchaus probates Mittel der Reaktion.

    Viele Grüße
    Gerald

  • Gorbi sagt:

    Auch hier schreib ichs gern noch einmal:
    In den zitierten Guidelines steht nicht, dass dieses sogenannte krasse Beispiel verboten gehört sondern nur, dass derartige “gewerbliche Caches” erhöhten Zulassungsbeschränkungen unterliegen.

    Wo ich dir allerdings zustimme ist, dass die Reviewer scheinbar sehr unterschiedliche Maßstäbe haben bzw. beim Cache-freischalten anlegen.
    Das bedeutet aber doch nicht, dass die Cachcergemeinde deshalb zu den Waffen im Sinne von Bloghetzereien und SBA-Logs (und dann auch noch von Sockenpuppen…) greifen und über diese Caches herfallen müssen, oder?
    Man trete stattdessen lieber den Reviewern auf die Füße eine einheitliche Linie zu vertreten und nehme solche durchgelassenen Caches als Referenz, wenn mal ein eigenener Cache es nicht schafft. Sollte doch allemal besser sein als sich diese Möglichkeit durch blindes Um-sich-schlagen selbst zu nehmen.
    Außerdem bin ich der Meinung, und dafür dürft Ihr mich gern steinigen, wenn Ihr denn wollt, dass ein solches Übereinander-herfallen in der Gemeinschaft den Spaß weit mehr herunterdrückt als mies ausgelegte Caches.
    Das ist allerdings meine persönliche Meinung, ob Ihr sie teilt oder nicht ist euer Bier, dafür hat man ja Meinungsfreiheit.
    Aber denkt einfach mal darüber nach ob es Euch nicht ähnlich geht:
    Man schaut ins Forum und tagtäglich wird auf Caches herumgehackt und lautstark deren Verbannung ins Archiv gefordert…ganz ehrlich, da sinkt meine Motivation einen Cache zu veröffentlichen ganz gewaltig.
    Statt einfach zu sagen “Hm, das Listing sagt mir jetzt nicht wirklich zu, den lass ich einfach links liegen.” heißt es “INS ARCHIV MIT DEM SCHEISS!”
    Das muss doch nicht sein.
    Man bekommt Tag für Tag mehr das Gefühl, dass aus der einst eingeschworenen Cachergemeinde (ja, ich bin mit meinen paar Funden noch relativ neu aber immerhin auch seit über 2 Jahren dabei, da ist die Entwicklung durchaus spürbar) ein Haufen zickiger alter Weiber geworden ist, die Anderen das Zulassen der Caches neiden, nur weil ihr eigener Reviewer nen schlechten Tag hatte.
    Muss man denn wirklich alles verbieten, was einem nicht gefällt?
    In dem Falle hätte ich 2 Monate zu tun um 50% (oder gar noch mehr) aller Caches hier in Ilmenau verbieten zu lassen, weil sie recht einfallslose Mikrodosen sind und schöneren Caches den Platz wegnehmen…
    Stattdessen wähle ich halt meinen nächsten Weg zur Uni oder Spaziergang so aus, dass ich das Teil im Vorbeigehen mitnehme und logge dementsprechend nüchtern um anderen zu signalisieren, dass außer ner netten Wiese hier nicht viel los ist.
    Der IKEA-Cache wird mit Sicherheit gesucht werden und so mancher wird sich daran erfreuen, weil er den Einkauf ein wenig abwechslungsreicher gestaltet, warum soll man eben jenen, auch wenns vielleicht nicht allzu viele sind, diese Suche vermiesen nur weil man an dem Cache nichts findet.

    Setzt euch einfach nochmal in Ruhe hin, trinkt nen Kaffee, schnappt euch nen Keks und denkt drüber nach ob diese Hetzerei wirklich weniger Schaden an dem Caching-Spaß der Allgemeinheit anrichtet als ein paar Caches (bezogen auf die Anzahl der gelegten Caches sind es in der Tat nicht mehr als ein paar auch wenn deren Summe relativ groß erscheint) zu deren Suche man ja nicht mal gezwungen ist.

    (Edit aufgrund neuer Kommentare):
    Natürlich besteht die Gefahr, dass Neucacher sich einer solchen Idee annehmen, aber die müssen sich dann auch mit dem Problem des Freischaltens auseinander setzen.
    Und die ganzen in die Gegend geworfenen Mikros überall finde ich ein erheblich bescheideneres Beispiel für Neucacher. Sollen die dann auch verboten werden?
    Dann kann ich für halb Ilmenau ein SBA loggen.

  • fotomike sagt:

    Nun ist er archiviert.

  • Gorbi sagt:

    Pure Idiotie…wie alt ist die Cachergemeinde eigentlich im Durchschnitt….12?
    Haben die Caches mit all den Naturorganisationen, der Bahn und Muggels im Allgemeinen nicht schon genug “natürliche Feinde”, müssen dazu auch noch derart kindisch geführte interne Zänkereien kommen, mit Argumentationen, die auf Fehlinterpretation und ungenauem Lesen basieren?
    Der Cache war keinesfalls regelwidrig, wenn auch grenzwertig.
    Auch beim Geocachen sollte man erst denken bzw. sich informieren, bevor man anderen den Spaß versaut.

    • Mystphi sagt:

      “Auch beim Geocachen sollte man erst denken bzw. sich informieren, bevor man anderen den Spaß versaut.”

      Ja genau, mach das mal. Ach ja, was Deinen Einwand bezüglich der Rechtmäßigkeit des Caches angeht: Glaubst Du ernsthaft, der Owner des Caches hat sich vorher die Erlaubnis von Groundspeak geholt? Das hätte er außerdem im Listing vermerken müssen. Von Konformität zu den Guidelines kann also keine Rede sein. Mal ganz abgesehen, dass es sowieso an Idiotie grenzt, einen Cache auf das Inventar eines Kaufhauses zu beziehen. Das ändert sich nämlich prinzipbedingt in relativ kurzen Zeitabständen.

      Viele Grüße
      Gerald

  • ksmichel sagt:

    Hi Gorbi,
    vielen Dank für deinen Kommentar auch hier. Ích weiß das sehr zu schätzen, dass Du diese Linie vertrittst und mag es auch, wie du das tust.
    Der Cache IST allerdings tatsächlich regelwidrig gewesen und hätte nur als AUSNAHME von Groundspeak explizit erlaubt werden müssen. Wir können aber - da ein entsprechender Vermerk auf dem Listing fehlt und weil der Cache nun archiviert wurde - konkludent davon ausgehen, dass eine solche Erlaubnis nicht vorlag.
    Nochmal: Es geht mir gar nicht um eine Hexenjagd, und prinzipiell wäre ich auch deiner Meinung, von den Reviewern eine bessere, sprich einheitliche Linie zu erbitten (auch hier macht der Ton die Musik!). Nur: Das Problem ist doch, dass Mechanismen wie die angesprochenen Threads im grünen und blauen Forum nicht funktionieren. Und sicherlich macht es außer militanten Kampf-SBAern niemandem Spaß, einen Cache per SBA zu “verpfeifen”. Aber manchmal ist es eben Zeit für ein klares, unmissverständliches Zeichen, und zwar sachlich und nicht emotional aufgeregt in der Form.

  • aba sagt:

    Müssen wir wirklich zur Brechstange greifen und via Twitter oder Forum zu massenhaftem SBA aufrufen, weil ein zartes Klopfen gar nicht weiter beachtet wird?

    nein, denn damit erreichen “wir” punktuell etwas. nicht aber auf dauer. wenn du mich fragst, was du ja tust, ist es die wurzel: gs mit gc.com. ein abrupter wechsel auf eine andere plattform - koennte zumindest ein ansatz sein.
    na klar: gibt auch ausreichend argumente dagegen. aber gefuehlt werden hier symptome diskutiert, nicht ursachen.

    meine 2 pfennig ;) aba

  • casi sagt:

    Ist das jetzt ein neuer Sport “SBA-loggen”? Das ist doch nicht der Erste Cache dieser Art, aber die Zeiten ändern sich dann wohl doch. Früher, vor 2 Jahren war noch alles halb so schlimm, da war so ein Cache zwar grenzwertig, aber doch witzig und scheint es noch immer zu sein. Die Logs sprechen da für sich. http://tinyurl.com/npkqz5
    Also liebe SBA-logger dann bitte konsequent sein und die alten Dosen auch verteufeln und wenn genügend SBA’s zusammen kommen habt ihr hier (http://tinyurl.com/kmdwm8)auch Erfolg!

    Frohes SBA-loggen
    casi

  • Mystphi sagt:

    Mir selbst macht es auch viel mehr Spaß, einen Cacheowner, besonders wenn es sich um ein Erstlingswerk handelt, mit einem ausführlichen Loblog zu motivieren, als einen schlechten oder regelwidrigen Cache mit einem SBA zu versehen. Und gottlob fällt auch zur Zeit das Verhältnis Loblog zu SBA zahlenmäßig noch sehr deutlich zu Gunsten der Loblogs aus. Wenn man sich einmal die Mühe macht (und das sollte man vor einem SBA immer tun), den Owner ein wenig zu analysieren, so liegt bei den SBA - Kandidaten bzw. den kritikwürdigen Kandidaten sehr häufig die Vermutung nahe, dass hier sehr unbedarft, mit wenig Vorausschau und meist auch mit wenig “Herzblut” bzw. Überzeugung von der Sache ein Cache in die Landschaft geworfen wurde (würde ich beim IKEA-Cache mal nicht annehmen). In solchen Fällen halte ich es nicht für besonders schlimm, wenn meine Kritik dazu führen würde, dass der betreffende Owner mit dem Cachen aufhört. Kritik- und vorallem Lernfähigkeit ist meiner Meinung nach eine wichtige Eigenschaft bei diesem sich ständig wandelnden Hobby. Wer Schadenfreude dabei empfindet, wenn ein Cache durch einen SBA ins Archiv wandert, hat die Sache sicherlich nicht verstanden.

    Ein Wort noch zur einheitlichen Linie der Reviewer. Sicher wünschenswert und schon oft eingefordert, aber in der Realität wohl nicht machbar. Das sind halt auch nur Menschen mit verschiedenen Charakteren, die halt unterschiedlich agieren. Leider hat Groudspeak in seinen Richtlinien einen “Präzedenzfall” von vornherein ausgeschlossen, was einen gewissen Freibrief für unterschiedliches Reviewerverhalten bedeutet. Umso wichtiger ist es, dass die Community grobe Verstöße gegen die Guidelines aufzeigt, ggf. mit entsprechenden / angemessenen Mitteln.

    Viele Grüße
    Gerald

  • TandT sagt:

    Bei “giebt” fehlt ein “h”!

    • ksmichel sagt:

      Das “h” wurde archiviert, weil es sich zu nah an anderen Buchstaben befindet und somit leicht mit diesen hätte verwechselt werden können. ;-)

  • wuppel sagt:

    Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten.
    Die Schwämme kommt und mit welchem Niveau zeigen uns nicht zuletzt die FlashMob’s. (Hilfe!)
    SBA Logs, und dann noch dort, wo ich vielleicht niemals cachen gehe?
    Ein SBA [sollte] genügen um einen Reviewer mal einen Blick darauf werfen zu lassen. Da hätte ich viel zu tun, es sei denn ich bin unmittelbar betroffen. Die regionalen Cacher werden sich darum kümmern, wenn’s gerechtfertigt ist.
    Twitter? - Noch nie getwittert!
    Aber ich betreibe ja auch kein Newsportal und mit den E-Mails hab ich eigentlich genug zu tun. Ab und zu kommt ein Anruf oder eine SMS …das reicht mir an Information.
    Abends wird dann vielleicht ein wenig in den Portalen geschmökert und je nach Laune gepostet.
    Manchmal lässt die Rechtschreibung in den Logs zu Wünschen übrig. Aber immer noch besser als in fehlerfreiem deutsch lesen zu müssen:
    [Ich hab, als ich nach 10 min. nichts gefunden habe, voll gegen das Teil getreten und da war er ja.
    Der andere schreibt: Ich war der, der gesagt hat: Tret doch mal da gegen!]
    Will man da noch Caches pflegen?
    Übrigens lass ich auch mal einen kleinen Rechtschreibfehler stehen, wenn’s nicht zu krass ist.
    So, Senftube wieder geschlossen. Gruß wuppel.
    @aba
    Stimmt, es gibt noch andere und die werden immer interessanter.

  • Neheimer sagt:

    Beim Mega Event in Bremen gab es viele Cacher welche zwei Caches im Hafenmuseum gesucht haben. Damals kostete das keinen Eintritt. Inzwischen kostet es Eintritt. Genau genommen ist das Ganze jetzt Werbung für das Hafenmuseum. Ist das noch legal?
    Ich finde es okay, da es viel Spaß macht den Cache zu suchen, aber wo ist dann die Gremze? Ist ein Hafenmuseum nicht kommerziell? Zumal im Listing nicht steht das es Eintritt kostet.
    Zum Glück hat sich da noch niemand beschwert.

  • Kurt sagt:

    Ich habe auch lange den Standpunkt vertreten, dass man ja nicht jeden Cache suchen muss, der einem nicht gefällt. In letzter Zeit hat sich das aber geändert.
    Warum?
    Da legen Neucacher mit unter 20 Funden einen 4/4er Cache mitten in der City am Dach eines Geschäftes. Der Cache ist nur mit Leiter oder ähnlicher Ausrüstung zu suchen. Man kann die Dose tagsüber nicht suchen (sehr belebter Kundenparkplatz). Nun kann man sich ausrechnen, was passiert, wenn jeden zweiten Tag Cacher mit Leiter und Taschenlampe anrücken und dort suchen. Spätestens die dritten Suchenden werden von einem Balkonmuggel gesehen, der die Polizei ruft, weil er einen Einbruch vermutet oder der Geschäftsinhaber erstattet selbst Anzeige wegen Sachbeschädigung.

    Wo ist bei so einer Suche der Spaßfaktor, wenn man hinterher den Ärger mit dem Grundstücksbesitzer und der Polizei hat?!

    Und was ist die Folge, wenn solche Caches für gut befunden werden und erhalten bleiben? Der nächste Neucacher versucht, noch einen drauf zu legen, um einen möglichst “coolen” Cache zu haben…

    Leider häufen sich bei uns in letzter Zeit solche Fälle und wir versuchen, diesem Trend entgegen zu wirken.
    Und wenn gar nichts hilft, muß es zur Not auch mal ein SBA-Log sein.

    Grüße an die Elbe
    Kurt

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