Lutz, DL3BZZ, spielte mir eine interessante Webadresse zu. Sie zeigt die Vermarktung von Geocaches in nahezu höchster Vollendung: Geobreaks. Das Prinzip: Eine Woche Urlaub in Spanien, dort betreutes Cachen bis zum Abwinken, außerdem abendliches Loggen der Caches, Lunchpakete und Extra-Super-Caches.
Nicht ganz statistik-förderlich ist, dass auch Caches gesucht werden, die nicht bei gc.com gelistet sind - also völlig unergiebiges Herumgelatsche bedeuten ;-). Außerdem gibt es einen Tag verordnete Freizeit, in der man so eklige Sachen machen kann wie Sonnenbaden, Schwimmen oder Shoppen. Eine Woche kostet (bei vier Teilnehmern) 495 Euro pro Person, Flug nicht inbegriffen. Ein genauso langes Wochenende im gleichen Hause als Wanderwoche kostet übrigens nur 185 Euro. Das finden schon Geocacher mit einer ausgeprägten Abneigung von Mysteries mit null Anstrengung heraus.
Ob wohl die Cache-Leger vor Ort gewusst haben, dass sie Teil einer kostenpflichtigen Bespaßungs-Industrie werden?
[...] via ksmichel.de [...]
Da plane ich mir doch lieber selber meinen Urlaub, wird bestimmt billiger und nicht so stressig. Loggen muss ich nicht immer gleich am Abend. Aber wer’s mag.
Bis denne
Lutz, DL3BZZ
Mich würde ja mal interessieren, ob das echt mal irgendwer buchen wird oder gebucht hat. Dann organisier ich sowas auch.