Feb
24
2009
5

Pressemitteilung von Groundspeak

Heute dachte ich, mich trifft der Schlag. Beim morgendlichen Ritual, dem Durchwühlen der Pressemitteilungen las ich diese:

Mit Ihrem iPhone unterwegs geocachen

   Seattle (ots/PRNewswire) -

   - Mit Groundspeaks Geocaching-Anwendung ist die High-Tech-Schatzsuche  einfach, erschwinglich und macht Spass

   Geocaching.com, weltweite Zentrale des Geocaching-Sports, brachte kürzlich ihre offizielle Geocaching-Anwendung für das iPhone heraus.
Die von  Groundspeak, dem Besitzer von Geocaching.com entwickelte Geocaching-Anwendung  steht online im iPhone Apps Store von Apple zum Preis von 9,99 USD zur  Verfügung.

   Um am Geocaching, der von Millionen Menschen weltweit gespielten High-Tech-Schatzsuche, teilnehmen zu können, benötigt man nicht länger ein spezielles GPS-Gerät. Geocaching bietet Direktzugriff auf die Datenbank von Geocaching.com mit ihren weltweit über 700.000 Geocaches. Der Spieler kann jetzt nahegelegene Geocaches suchen, Cache-Beschreibungen und Hinweise lesen, Funde zu Protokoll geben und von unterwegs Anmerkungen machen.

   “Wir sind sehr erfreut, dass wie das Geocaching mit der neuen Anwendung noch zugänglicher machen konnten”, sagte Shauna Maggs, Groundspeaks Marketingleiter. “Geocacher benötigen jetzt weniger Zeit für die Planung und haben daher umso mehr Zeit, im Freien zu spielen. Dank dieser Anwendung kann der Geocacher jetzt jederzeit und überall auf der Welt ganz spontan Geocachen.”

   Geocaching nutzt den integrierten GPS-Chip des iPhone 3G für die Navigation und bietet eine anwenderfreundliche Bedienoberfläche mit simulierter Kompassnadel. Die Anwendung ermöglicht es dem Anwender auch, Geocache-Listen für den schnellen Zugriff zu speichern, Trackables anzulisten und bereits gefundene Geocaches herauszufiltern.

   Die Geocaching-Anwendung wird zwar am besten vom iPhone 3G unterstützt, ist aber auch mit dem iPod Touch und iPhones der ersten Generation kompatibel. Screenshots von Geocaching stehen unter http://www.geocaching.com/iphone/default.aspx zur Verfügung.

   Groundspeak Inc. aus Seattle, Washington, ist ein in privater Hand befindliches Unternehmen, das sich weltweit auf ortbezogene Unterhaltung spezialisiert hat. Groundspeak besitzt und betreibt Geocaching.com, Waymarking.com und Wherigo.com.
http://www.groundspeak.com.

Originaltext:         Groundspeak, Inc.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/74607
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_74607.rss2

Pressekontakt:
Shauna Maggs, Tel.: +1-206-302-7721, App. 112, im Auftrag von Groundspeak, Inc.

Als Garmin seine Geräte aufs Geocachen umstellte, habe ich ein solches Brimborium nicht erlebt. Ich an Garmins Stelle wäre jetzt sauer ;-)

Written by ksmichel in: Web/Technologie |
Feb
17
2009
2

Ein paar Änderungen bei geocaching.com

Nicht jeder liest pausenlos das blaue Forum. Irrtümlich klickte ich mal drauf und dann befiel mich die Lexikon-Krankheit, ihr wisst ja, wie das ist. Doch - upps, was ist denn das? Im Artikel gab’s ganz viele Änderungen zur bevorzugten Anlaufstelle für Leute, die Sachen suchen, die andere gar nicht verloren haben. Einige finde ich erwähnenswert, die “Issue-Nummer” jeweils vorangestellt:

5522: Die PDF-Druckfunktion entfiel: Das ist vordergründig schlecht, aber eigentlich super. Denn viele haben schon im Wald gestanden, leider ohne die auf den PDFs fehlenden “Additional Waypoints”. Stattdessen soll die druckfreundliche Ausgabe der Seite verbessert werden.

screen_2009-02-17_15-09-26 5383: Auf der My Account-Seite wird nun auch die ID-Nummer eingeblendet. Nützlich. Denn die kann man bei GSAK gebrauchen, um Finds zu filtern.

5668: Gesperrte User (also jene, die sich wegen fortgesetzt sündigem Verhalten, Jeremys Küchenbann zugezogen haben) können jetzt nicht mehr ihre Profile ändern. Schade, damit wird es bedeutend weniger unterhaltsam, da böse Kommentare nun gleichsam wegzensiert wurden. Her mit den Sockenpuppen.

5223: Map Point Karten gibt’s nicht mehr, dafür aber MS-Live Maps.

6612: Fieldnotes können jetzt genauso lang werden wie Cachelogs (4000 Zeichen)

5791: Andere Sortierung gefundener Caches auf der Profil-Seite

Außerdem wurden einige HTML-Tags in Profilen gesperrt, was bei nicht wenigen die Anzeige der GSAK-Statistik durcheinander gewürfelt hat. Zum Glück habe ich meine sowieso nicht mehr auf der Seite. Wegen des “Verbots” des div-Tags wurden die Verantwortlichen allerdings von einem wütenden Mob im Forum beinahe gelyncht, und so gab es wieder eine Rolle rückwarts - vorerst.

Dann noch: Jetzt kann jeder im Account “sein” GPS wählen, bewerten und kommentieren. Das hat manchmal etwas eigenwillig vorformulierte Statements (siehe Bild unten): Ich wusste nicht, dass mein 60er eine amerikanische Basemap hat. Allerdings habe ich keine Ahnung, was mit diesen Kommentaren und Bewertungen passiert, außer dass ein Durchschnitt angezeigt wird.

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screen_2009-02-17_15-09-53Schon länger geht dies: Wer Google sagen will, was man so tut, der kann Events auf den Google-Kalender packen (oder - geringfügig diskreter - auf Outlook)

Written by ksmichel in: Allgemein |
Feb
13
2009
2

Herr, wirf Trittbrettfahrer vom Himmel in die Tonne

Manche Pressemitteilungen lassen einen nicht kalt. So diese:

screen_2009-02-13_14-19-50

Das führt die Idee ja nun wirklich ad absurdum. Denn Software lässt sich nicht verschrotten, wie auch?

Dem Vernehmen nach soll es ja auch schon Abwrackprämien für Micros geben. Ich möchte wissen: Wann gibt’s die Abwrackprämie für die Abwrackprämien?

Written by ksmichel in: Lustiges |
Feb
13
2009
0

Nüvifon M20 überholt G60

image Nachdem nach und nach weitere Einzelheiten zum G60 bekannt wurden (siehe Kommentar von DL3BZZ), schleicht sich schon mal anderes Nüvifon ein. Es ähnelt einem herkömmlichen Windows-Mobile-Telefon.

Technisch ist es auch nichts anderes: Ein Schiebehandy mit einem 2,8-Zoll-Display (640*480) mit Touch-Screen-Bedienung, einer Tastatur, UMTS (und schnelle HSDPA-Übertragung), WLAN (802.11 b/g), Bluetooth und eben einem Garmin-Navi-Programm mit Sprachansagen.

Außerdem soll das Gerät mit besonderen GPS-Funktionen aufwarten. Auf Deutsch: Es zeigt die nächste Pizzeria und den Weg dahin. Auch wenn die im Adressbuch steht. Ob und wie Geocaching damit machbar ist, kann ich nicht definitiv sagen. Es soll im ersten Habjahr verfügbar sein, und Garmin hat sich mutig sogar schon aufs Jahr festgelegt: 2009.

Written by ksmichel in: Garmin |
Feb
06
2009
7

Geheim, geheim! Das Nüvifon wird schon wieder vorgestellt: als Nüvifon G60

screen_2009-02-06_16-33-11 Hinter einer kryptischen Pressemeldung, dass Garmin und ASUSTek ihre Kompetenzen bündeln (das heißt normalerweise, dass Leute entlassen werden) verbirgt sich die erneute Ankündigung des Nüvifons.

Demnach wird es mehre Modelle eines Telefon-Navis namens Nüvifon geben, die unter dem gemeinsamen Herstellernamen Garmin-Asus auf den Markt kommen sollen. Garmin-Asus will das erste Nüvifon zum zweiten Mal auf dem Mobile World Congress in Barcelona (16.-19.2.09) vorstellen ;-) . Das in der Pressemitteilung nachfolgende Marketing-Geblubber erspare ich euch mal. Interessant noch dies: Beide Firmen hoffen, ihre Produktentwicklungszeiten durch die Zusammenarbeit zu verkürzen. Das klingt ganz gut, denn manche mochten schon an das Erscheinen des Nüvifons nicht mehr recht glauben. Hoffentlich stimmt’s auch, sonst könnte aus Garmin-Asus auch lautmalerisch ähnlich “Garmin arscht uns” werden.

Die Geräte sollen dem ursprünglich angedachten Nüvifon ähneln, so dass damit standortbezogene Dienste (wie beim iPhone oder G1) möglich sein sollen. Außerdem soll man mit dem Nüvifon telefonieren können (soll auch mit anderen Handys möglich sein), navigieren (wie es mit recht vielen Java, Symbian, und Windows Mobile Anwendungen bereits jetzt schon geht) und im Internet surfen (wie mit jedem Handy auch). Im Grunde also ein Feld-Wald-Wiesen-Navi-Handy. Weil es jetzt Konkurrenz durch das iPhone und das G1 (<- böse, da Google ;-) ) sowie durch etliche anderen GPS-Handys hat.

Neu daran soll das vorinstallierte Kartenmaterial sein (gibt’s aber schon bei anderen Handy-Navi-Lösungen) und einige Location-Based-Services (die es aber auch schon genial einfach umgesetzt im iPhone gibt (”Around Me“). Die POIs sollen ständig aktualisiert werden, und es soll auch möglich sein, lokale POIs nachzuladen. Gut noch: Es gibt eine Startplattform für Social Web Dienste (Facebook und co.). Leider heißt sie Ciao, als o genauso wie die meiner Meinung nach zu Tode kommerzialisierte Bewertungsplattform.

Das Garmin-Asus-Gerät soll unter dem Namen Nüvifone G60 vertrieben werden und in der ersten Jahreshälfte 2009 in den Handel kommen. Preise und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt.

Zu den technischen Daten:

  • Quadband-Telefonie, Triband-Daten
  • Hi-Speed Internet (HSDPA)
  • WLAN b/g mit WPA (aber nicht WPA2?)
  • Stereo Bluetooth (weitere Protokolle noch nicht bekannt)
  • Echtzeitdienste: Verkehrsinfos, Kraftstoffpreise, Flugzeiten, Wetter
  • Geogetaggte SMS,
  • E-Mail
  • Fotoaustausch
  • Bildschirminhalt jeweils für horizontale und vertikales Display optimiert
  • Optimierte Fußgänger-Navigation
  • Direkt-Navigation zu Adressbucheinträgen
  • Notfall-Funktionen (Wo bin ich)
Written by ksmichel in: Garmin |
Feb
03
2009
6

Google Earth 5 schiebt klammheimlich Chrome-Browser unter

Google Erde gibt’s nun in Version 5. Bei vorherigen Versionen ging der Blick ins All, nun richtet er sich dahin, wo noch weniger Leute waren, nämlich ins Meer. So interessant die Neuerungen sein mögen. Ganz böse ist die Tatsache, dass bei der Installation ausgerechnet der Google Chrome Browser mit untergeschoben wird: Den braucht man beispielsweise für die geteilte Ansicht mit Browser-Fenster. Der Browser hat nach Auffassung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik Sicherheitslücken.

Nachtrag:Habe natürlich Google Chrome sofort wieder deinstalliert, und schon wird wieder der bisherige Browser für die Anzeige in Google Earth benutzt. Schon beim nächsten Aufruf des Google Updaters versucht der “Don’t-be-evil”-Konzern es wieder:
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Written by ksmichel in: Web/Technologie |

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