Was taugt das Garmin GPSMAP 62? In diesem kleinen Erfahrungsbericht zum neuen Garmin-Wander-GPS gehe ich, alligateuse, nicht auf technische Daten oder die Technik ein. Hierzu gibt’s schon an anderer Stelle viel zu lesen. Mir ist es wichtig zu vermitteln, wie mein erster Eindruck vom Gerät ist und wie man damit ohne große Umwege auf Dosensuche gehen kann. Logisch, das ist ja auch der Hauptzweck für Geocacher. Erst dann kommen bei mir die Feinheiten dran und weiteren Funktionen, die ich nicht sofort brauche. Idealerweise sollte das neue GPS sowas besser können als ein älteres. Und da ich in meinem Cacherleben schon ein Magellan Sporttrak, ein GPSMAP 60, ein GPSMAP 60Cx sowie ein Dakota 20 reichlich bespielt hatte, habe ich auch Vergleichsmöglichkeiten. Daher lasse ich in der folgenden Beschreibung das, was mir negativ auffällt, auch nicht unter den Tisch fallen.
30
2010
Garmin GPSMAP 62s: Erste Gehversuche
31
2010
Garmin GPS-Festival 2010 im Viertelmix
Am 12. und 13. Juni ist das zweite GPS Event von Garmin auf dem Gelände de ehemaligen Zeche Zollverein. Für mich die augenfälligste Änderung: Der Schwerpunkt liegt nicht mehr beim Thema Geocaching, sondern laut Pressemitteilung des Veranstalters auf nunmehr gleich vier Bereichen, die recht breit angelegt sind:
- Auto und Motorrad
- Outdoor und Sports
- Reise und Tourismus
- Apps, Games und Geocaching
Letzlich bestätigt diese Konzeptumstellung, dass der herbei geschriebene Erfolg der letztjährigen Veranstaltung wohl doch nicht so groß war. Zumindest die Besucherzahl war dem Vernehmen nach doch deutlich niedriger als die vermeldeten 15.000 Teilnehmer oder sollten etwa 14209 Teilnehmer das Loggen vergessen haben? Denn im Event-Listing finden sich gerade mal 791 Attended-Logs, Hier liegt also die Vermutung nahe, dass an den Teilnehmerzahlen nicht viel Wahres dran ist.
Sei’s drum, mit der Aufweitung des Spektrums kann sich das ändern. Klar, so ein GPS ist für viele Nutzer interessant: Für Autofahrer ebenso wie für Sportler und eben auch Geocacher. Dass letztere wiederum auch touristische Aktivität entfalten, hat sich mittlerweile auch ins letzte Bergdorf herumgesprochen, und Geocaching-Parcours schießen schneller als Pilze aus dem Boden. Mit einem GPS herumzulaufen, ist nun wirklich gar nichts Besonderes mehr. Die Themenmischung ist daher richtig und gut, und bietet sicher jedem Besucher die Möglichkeit, sich Spezial-Tricks der jeweils anderen GPS-Nutzer abzugucken. Gut ist, dass die Mondpreise des vorigen GPS-Festivals für den Besuch von Workshops abgeschafft wurden. Zwar frage ich mich noch, wer vor einen 90minütigen Vortrag zum Thema Abseiltechnik 15 Euro zahlt, für einen einstündigen Einsteigervortrag zum Geocachen 10 Euro oder für eine Veranstaltung zum Thema 60er/Etrex 5 Euro. Ich bin mal gespannt, wie das die Besucher aufnehmen und wünsche keinem Referenten, vor leeren Stühlen seinen Vortrag zu halten.
Da das offizielle Geocaching-Eventlisting noch nicht online ist, empfiehlt sich momentan eher, der Facebook-Seite ab und zu einen Besuch abzustatten, auf der recht zeitnah und wenig offiziös kommuniziert wird.
Insgesamt gefällt mir, Geocaching als nicht so hochgekochten Bestandteil der so genannten "GPS Games" einzusortieren. Das nimmt doch ein wenig vom Hype, der vielen Geocachern sowieso nicht ganz geheuer ist und für all jene, die sich sowieso eine etwas reduziertere Öffentlichkeitswahrnehmung wünschen.
Ein Haar in der Suppe habe ich aber noch: Wer sich für die Satellite Challenge, eine Art GPS-Schnitzeljagd deluxe anmeldet, der sollte sich vor Überweisung der Startgebühr (39,50 Euro bis 69,50 Euro) zumindest noch mal den Passus der Nutzungsrechte durch den Kopf gehen lassen. Den letzten Satz finde ich unakzeptabel:
Er erweckt nämlich den sicherlich nicht beabsichtigten Eindruck, dass die Teilnehmer sich damit einverstanden erklären sollen, mit Werbung aller Art beglückt zu werden. Wie es denn gemeint wirklich ist, habe ich die PR-Agentur gefragt. Und sobald ich es weiß, erscheint hier auch eine Antwort dazu.
22
2010
Garmin: Mit teuren Bundles auf Deppenfang
Garmin hat soeben eine tolle Aktion angekündigt: Ab März soll es Bündel aus Garmin-Outdoor-Navi und Karte geben. Mit angeblich tollem Sparpotential: Danach sollen sich bis zu 99 Euro gegenüber dem Einzelkauf sparen lassen. Die Rechnung geht so:
Nur: Das sind Rabatte für Leute, die - vorsichtig gesagt - nicht wissen, dass es auch noch etwas anderes als Listenpreise gibt. Wer aber ein wenig recherchiert, wird flugs über Preisvergleicher und vertrauenswürdige Läden fündig:
Dakota 20 = 239 Euro
Edge 705 = 307 Euro
Oregon 450 = 339 Euro
Wer dann noch die Kartenpreise hinzu addiert, kommt schließlich auf diese Werte:
| Bundle | Gerät | Karte | Gesamt | lohnt das Bundle? |
| Dakota 20 + Garmin Transalpin | 239,- | 169,-* | 408,- | nein |
| Dakota 20 + Topo Deutschland V3 Nord oder Süd | 239,- | 116,-* | 355,- | nein |
| Oregon 450 + Transalpin | 339,-* | 169,-* | 508,- | ja |
| Oregon 450 + Topo D Nord oder Süd | 339,-* | 116,-* | 455,- | nein |
| Edge 705 + City Navigator Europa | 307,- | 89,-* | 396,- | nein |
| Edge 705 + Transalpin | 307,- | 169,-* | 476,- | nein |
| Edge 705 + Topo D Nord oder Süd |
307,- | 116,-* | 423,- | nein |
| * = z. B. bei navifuture.de |
Fazit: Es ist genau andersrum: Wer die Garmin-Bundles nicht als Bundles kauft, spart richtig. Aber vielleicht fallen ja auch bald die Listenpreise für die Bundles
01
2009
Oben buckeln, unten treten: Garmins neues Radel-GPS Edge 500
Garmin kündigt soeben ein neues Radfahr-GPS an: Das Edge 500 wiegt zwei Unzen (also rund 56 Gramm) und ist nach der ersten Ankündigung nach den Wünschen des Garmin-Radfahr-Teams mit einem etwas stabileren Halter ausgestattet worden, soll Kalorien genauer zählen als Vorgängermodelle und kann laut Hersteller Vertikalgeschwindigkeiten und Temperaturwerte anzeigen.
Weiter soll es bieten: Anzeige der GPS-Position, Aufzeichnung der Geschwindigkeit, Entfernung, Anstiegs- und Abfahrtsgeschwindigkeit sowie einem barometrischen Höhenmesser. Es soll sich mit der Herz- und Trittfrequenzsensoren drahtlos verbinden lassen und den Fahrer alarmieren, wenn er sich bewegt, ohne dass der Timer eingeschaltet ist. Der Akku soll 18 Stunden halten und sich per USB aufladen lassen.
Zur Wetterfestigkeit hat Garmin noch nichts gesagt, aber zum Preis: Das Gerät soll 249,99 US-Dollar kosten, im Paket mit Herz- und Trittfrequenz-Sensor 349,99 US-Dollar. Ob und wann es nach Europa kommt, weiß ich nicht.
Für Geocacher ein total uninteressantes Gerät
27
2009
Oldiephone kommt langsam
Erinnert ihr euch noch? Damals®, vor einigen Jahren, stellte Garmin das Nüviphone vor. Wenn es damals® auf den Markt gekommen wäre, dann hätte das iPhone vielleicht gar keine Schnitte gesehen. Aber leider wurde das Nüviphone zum längstangekündigten Handy überhaupt. Und nun, kaum anderthalb Jahre nach der Ankündigung erscheint es tatsächlich - in Taiwan “schon” am 27. Juli (2009, nur um das noch mal zu sagen!) in Malaysia und in Sing-a-pur Ende August.
Schade, dass es dann zwar immer noch ein interessantes Konzept ist, aber eben nichts mehr Besonderes: Navigation im Handy ist mittlerweile fix auch zum Nachrüsten erhältlich - und für einige Handys gibt auch schon länger Programme zum Geocachen.
22
2009
Garmin zieht die Notbremse beim GPS-Festival
Ich habe in den letzten Tagen viel mit Garmin gesprochen, zunächst mit deren Agentur für Outdoor-Geräte, dann rief noch Tom Mühlmann (Manager Marketing Garmin Deutschland) an, und fragte, was ich denn vorschlagen würde. “Das Listing abräumen, alle Verweise auf kostenpflichtige Veranstaltungen entsorgen, stattdessen Service vor Ort bieten und den Cachern mal zuhören, wenn sie Dinge über ihre Geräte sagen. Entweder über das, was nicht funktioniert oder darüber, was sie sich wünschen.”
Ich kann aus den Telefonaten eigentlich nur den Eindruck wiedergeben, dass es Garmin leid tut, wie es gelaufen ist, und dass Garmin Deutschland unbedingt auch draus lernen will. Ich fürchte, der grundsätzliche Fehler lag schon darin begraben, dass sich Garmin entschied, eine Agentur, die sich mit Sportmarketing befasst, für die Organisation einer solchen Veranstaltung einzusetzen. Denn Geocacher sind keine Sportler. Nicht nur jedenfalls.
Sportfaktor plante das GPS-Festival dann auch nicht als Festival für eine irgendwie vernetzte Gruppe mit höchst heterogenen Einzelinteressen, sondern versuchte, den Geocachern eine Art kommerzielles Extremsport-Event unterzujubeln, mit angehängten Messen für alle, die daran verdienen wollen. Konnte nicht gut gehen, und der Unwille gegen eine solche Leistungsschau war nicht nur in meinem Blog früh ablesbar. Die Stimmung kippte vollends, als Kernbestandteile des Events plötzlich etwas kosten sollten. Nicht, dass Geocacher nichts zahlen würden, aber: So dreist abmelken mögen sich die meisten dann doch nicht. Das ist wie eine Einladung zum Kaffee, bei der man erst während der Anfahrt mitgeteilt bekommt, dass zwar der Zutritt nichts kostet, aber der Kaffee und Kuchen sehr wohl, und dass Sitzgelegenheiten zu mieten seien.
Nun war ich ganz erstaunt: Garmin hat vielen Cachern - nicht nur mir - zugehört, mit vielen geredet, und es war bestimmt ein langer Arbeitstag, als gegen 21.20 Uhr die Garmin-Mea-Culpa-Erklärung eintrudelte. Mit dem Abräumen des Listings zeigt sich nun: Garmin vollzieht die Notbremse, Sportfaktor hat wohl abgewirtschaftet, und die nun nur noch auf der gps-festival-Seite vorhandenen “teuren” Programmpunkte werden wohl zur Bedeutungslosigkeit degradiert sein.
Die Community hat gesiegt, nun sollte sie Großmut zeigen und Garmin eine - allerletzte - Chance geben.
26
2009
Garmin Dakota jetzt “richtig” offiziell
Garmin USA hat jetzt endlich die Hüllen fallen gelassen und veröffentlicht Specs zu den beiden neuen Hand-GPS-Geräten. Aber: Die interessierten Kreise erfahren nicht viel Neues, und Garmin Deutschland darf wohl die PresseInfo erst rausschicken, wenn alle interessierten Greise (SCNR) schon alles aus der amerikanischen Version übersetzt haben - albern und peinlich, dass die US-Führung von Garmin den Garmin-Leuten hierzulande nicht mal mehr Leine lässt.
Die Geräte sollen schmaler sein als das Garmin Etrex, wie schon bekanntgeworden, einen 2,6 Zoll Zoll großen berührungsempfindlichen Bildschirm haben. Außerdem robust, wasserdicht (IPX7, wie gehabt) und einen guten Empfang mit Hilfe der HotFix-Technik bieten. Damit soll die Satellitenposition automatische fortgerechnet werden, was ein schnelles Finden der eigenen Postition erleichtern soll. Beide Dakota sollen 850 MB Speicher haben und 1000 Wegpunkte aufnehmen können. Interessant: Sind die Wegpunkte Geocaches, dann dürfen es auch 2000 sein. Ferner fasst der Speicher 50 Routen und Tracklogs mit bis zu 10000 Punkten sowie 200 Tracks.
Der Dakota 20 hat zusätzlich noch einen Micro-SD-Karten-Schlitz sowie einen DREI-Achsen-Kompass, ein Barometer, einen darauf basierenden Höhenmesse und die bekannte Wireless-Datenübertragung an Oreganos, Colorados und Foretrexe.
Das Menü richtet sich - wie die im Stadium der Gerüchtelei ja schon gesehene Version - nach dem Oregon. Die Bedienung soll auch mit Handschuhen möglich sein und das Display soll, wie Garmin prosaisch fabuliert, den Kräften der Natur Widerstand leisten könen. Die Gerätchen sollen 6,75 Ounces wiegen (wer sagt den Amis mal, dass es ein SI-System für Maßeinheiten gibt?), also 155 Gramm. Die darf man etwa 20 Stunden in der Hand behalten, bevor die Batterien (AA) alle sind. Danach aber nicht wegwerfen! Weder die Batterien, noch das Dakota
Computeranschluss ist möglich via USB (2.0) - an PCs und Mac.
Vorgeladen ist eine weltweite Basiskarte. Aufspielbar sind City Navigator NT-Karten, Blue Chart G2 und Topokarten.
Also: Alles war vorher bekannt, da fragt man sich doch, wieso Garmin daraus so ein Geheimnis machen muss - die stellen schließlich kein iPhone vor …
Ach so, noch eine Info: Die Geräte kommen im August 2009 zu empfohlenen Verkaufspreisen von 279 bzw. 349 Euro auf den Markt.
10
2009
Gerüchte über Garmin Dakota
Ich bin ja zurzeit schwer beschäftigt, aber das Aufschnappsel aus einem Blog muss ich dann doch mal melden:
Es gibt ein Gerücht, dass es neue Garmins geben soll. Haha. Logisch gibt’s mal neue Garmins. Aber das Gerücht hat der Neuerscheinung schon einen Namen gegeben, weil ein kanadischer Händler etwas voreilig eine Beschreibung im Netz veröffentlicht hatte.
Das gute Stück soll Garmin Dakota 10 und Dakota 20 heißen.
Es soll einen 2,6-Zoll-Bildschirm haben (also 6,6 Zentimeter Diagonale), berührungsempfindlich und 850 MB internen Speicher.
Es wird spekuliert, dass das Gerät im Umfeld der Tour de France als neues Fahrrad-Navi erscheinen soll, auch weil es einen kleineren Bildschirm als die Oregons hat.
16
2009
Garmin Riesennavi Nüvi 1490T vorgestellt
Auf einer Messe in Birmingham stellte Garmin dieses Navi vor. Mangels eigener Info nur ein paar Eckdaten des Garmin Nüvi 1490T: 5 Zoll Bildschirm, Fußgängernavigation (kompatibel mit CityXPlorer Maps) und dünne Bauweise. Das Gerät soll zehn geplante Routen speichern können (etwa: Cachetouren) und kann dabei auch die beste Route bei mehreren Wegpunkten ausrechnen (gut für spontane Cachetouren: Einfach ein paar Wegpunkte wählen, das Gerät bestimmt dann die beste Route). Außerdem: Bluetooth-Freisprechfunktion, die mit 200 Handys funktionieren soll. Verkaufsstart: Juli 2009, für etwa 500 US-Dollonen.
26
2009
Neue Beta-Firmware 2.94 für Garmin Oregon
Schon wieder eine neue Firmware-Beta für den Garmin Oregon: Die Version 2.94 hat auch eine neue GPS-Firmware (2.80). Scott vom Blog GPSFix hat es installiert
. ich habe die wesentlichen Änderungen mal übersetzt:
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Auflistung mehrerer Punkte, wenn mehrere Punkte an einem Ort vorhanden sind
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Wegpunkte nun editierbar aus der Waypoint-Ansicht.
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Verbesserte Darstellung einiger Karten (GB Discoverer und Satellitenkarten)
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Verbesserte Hauptmenü-Einstellungen und Option, Einträge zu entfernen und hinzuzufügen.
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Verbesserte Lesbarkeit der Benutzer-Datenfelder
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Repariert: Gestiegener Stromverbrauch bei einigen Geräten
Einige Änderungen im Detail: